Der Winter bringt viele schöne Seiten mit sich und eben auch kalte Füße.
Stehen an der Haltestelle, Gehwege räumen, Einkäufe zu Fuß erledigen… egal wobei man sie bekommt – eiskalte Füße sind fürchterlich unangenehm. Und meist haben wir davon relativ lange etwas, denn ausgekühlte Füße erwärmen sich ohne weiteres Zutun oft nur langsam. Abends bzw. nachts wirken sie auch noch als Art „Schlafräuber“… denn mit kalten Füßen können viele Menschen nicht gut einschlafen.
Lesen Sie hier warum wir eigentlich kalte Füße bekommen und was wirklich hilft.
Warum bekommen wir kalte Füße?
Es herrscht die Meinung vor, dass Kälte an den äußeren Extremitäten u.a. auf das Geschlecht und damit auf das Verhältnis von Muskeln und Fettgewebe zurückzuführen ist. Es gibt aber auch einige, die davon überzeugt sind, dass kalte Füße dadurch entstehen, dass diese nicht richtig durchblutet werden, weil das Blut in den Adern nicht richtig zirkulieren kann. Dies kann beispielsweise am falschen Schuhwerk, an zu engen Socken oder beispielsweise auch an einem niedrigen Blutdruck liegen.
In einigen Fällen sind dauerhaft kalte Füße auch ein Hinweis auf eine ernste Gefäßerkrankung. Ein Arzt sollte dann konsultiert werden, wenn kalte Füße bei Bewegung Schmerzen verursachen, wenn sich die Füße verfärben (weiß oder bläulich) oder wenn nur ein Fuß/Bein betroffen ist. Ebenso ist ärztlicher Rat gefragt bei Menschen, die an Diabetes leiden oder wenn Menschen auch im Sommer unter sogenannten Eis-Füßen leiden.
Was hilft wirklich bei kalten Füße?
Ausgekühlte Füße erwärmen sich ohne weiteres Zutun nur sehr langsam. Wenn keine ernsthafte Gefäßerkrankung vorliegt, hilft prinzipiell alles was kalte Füße reizt und den Kreislauf wieder in Schwung bringt:
- Fußbäder: ansteigende Fußbäder oder Wechselbäder
Bei ansteigenden Fußbädern wird die Temperatur durch Zugießen von heißem Wasser allmählich erhöht. Bei Wechselbädern wechseln Sie zwischen Kalt- & Warm-Fußbädern. Es gibt auch Fußbadgeräte, die gleichzeitig mit einer Massagefunktion ausgerüstet sind.
- Fußmassagen
Massieren Sie ihre Füße beispielweise ausgiebig mit einer reichhaltige Fußpflege oder nutzen Sie einfach einen Igelball.
- Fußgymnastik
Schon leichtes Wippen auf den Zehen reicht hier aus, um die Durchblutung wieder in Gang zu bringen. Achten Sie auch darauf, dass sie ihren Fuß beim Gehen bewusst abrollen.
- Richtiges Sitzen
Beim Sitzen sollten Sie nicht die Beine übereinanderschlagen, denn das behindert die Blutzirkulation.
- Schnelle Wärme durch Fußwärmer
Sie können ein Kirschkernkissen in der Mikrowelle kurz anwärmen und damit akut kalten Füßen wärmen. Ebenso gibt es elektrische Fußwärmer, die wie ein Heizkissen funktionieren und schnelle angenehme Wärme spenden.
- Richtiges Schuhwerk und Socken
Achten Sie darauf, dass weder ihre Schuhe, noch ihre Socken zu eng sitzen.
- Generell viel Bewegung
Viel Bewegung sorgt generell für einen angekurbelten Kreislauf und damit auch für Wohlfühltemperaturen an den Extremitäten.
Probieren Sie es aus!