Die Ferse gehört zu den Körperstellen, die besonders schnell wundliegen. Wenn ein Mensch viel im Bett liegt oder sich kaum bewegen kann, lastet das Gewicht des Beins immer wieder auf demselben Punkt. Genau dort entsteht dann häufig ein Dekubitus. Ein solches Druckgeschwür ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann sich ohne die richtige Versorgung auch tief ins Gewebe ausbreiten. Dieser Ratgeber erklärt die typischen Ursachen eines Fersendruckgeschwürs sowie die wichtigsten Maßnahmen zur Prävention und Behandlung. Die Inhalte sind verständlich aufbereitet und insbesondere für pflegende Angehörige und Betroffene geeignet.
Betroffen sind vor allem Menschen, die viel liegen oder im Rollstuhl sitzen: ältere Menschen, Pflegebedürftige und Personen nach einer Operation. Für eine Person mit eingeschränkter Mobilität ist eine gute Information über Warnzeichen und Maßnahmen besonders wertvoll.
Was ist ein Fersendruckgeschwür?
Ein Fersendruckgeschwür, das in der Medizin auch als Druckulcus oder Dekubitus bezeichnet wird, ist eine Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch anhaltenden Druck verursacht wird. Lang anhaltender Druck auf die Haut quetscht die Blutgefäße ab, sodass das Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Die Folge: Zellen sterben ab, und es bildet sich eine Wunde. Solche Wunden können oberflächlich bleiben oder bis zu den darunter liegenden Muskeln, Sehnen und Knochen reichen.
Das Wundliegen ist ein typisches Problem bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Rund 80 % der Druckgeschwüre treten am Steißbein beziehungsweise Kreuzbein oder an der Ferse auf. Das zeigt, wie gefährdet diese Bereiche sind. Wer die Entstehung versteht, kann gezielt gegensteuern.
An welchen Körperstellen entsteht ein Dekubitus häufig?
Ein Dekubitus bildet sich vor allem an Körperstellen, an denen ein Knochen dicht unter der Haut liegt. Neben der Ferse sind das vor allem das Steißbein, das Kreuzbein, die Hüfte und die Schulterblätter. An diesen Körperstellen fehlt ein schützendes Polster, sodass der Druck beim Liegen direkt auf das Gewebe wirkt. Wer weiß, welche Stellen besonders gefährdet sind, kann diese Körperstellen gezielt im Blick behalten und rechtzeitig entlasten. So lassen sich Wunden an typischen Druckstellen oft vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen.
Warum ist gerade die Ferse so gefährdet?
Die Ferse hat eine ungünstige anatomische Ausgangslage: Über dem Fersenbein liegt nur wenig schützendes Fett- und Muskelgewebe. Wenn das Bein auf der Matratze aufliegt, drückt der Knochen also fast direkt gegen die Haut. Weil die Ferse so wenig Polster besitzt, ist sie besonders anfällig für Druckgeschwüre. Hinzu kommt, dass die Durchblutung in diesem Bereich ohnehin nicht immer optimal ist.
Bei bettlägerigen Menschen liegt die Ferse oft stundenlang in derselben Position. Ohne regelmäßiges Umlagern bleibt der Druck auf dieselben Hautstellen bestehen und die Schädigung schreitet voran. Deshalb muss in der Pflege ein besonderer Blick auf diese empfindliche Körperstelle gerichtet werden.
Fersendruckgeschwür: Ursachen im Überblick
Die Ursachen eines Druckgeschwürs sind meist eine Kombination aus mehreren Faktoren. Im Zentrum steht immer der Druck, doch weitere Einflüsse verstärken das Risiko erheblich.
Druck, Reibung und Scherkräfte
Der wichtigste Auslöser ist anhaltender Druck: Er presst die feinen Blutgefäße zusammen und unterbricht die Durchblutung. Schon nach kurzer Zeit leidet das Gewebe unter Sauerstoffmangel. Kommen Reibung und Scherkräfte hinzu – etwa, wenn ein Mensch im Bett nach unten rutscht –, werden die Hautschichten gegeneinander verschoben. Reibung und Scherkräfte können die Haut schädigen und die Durchblutung zusätzlich beeinträchtigen. Diese Durchblutungsstörungen führen schließlich zum Absterben von Zellen.
Feuchtigkeit und Hautzustand
Auch Feuchtigkeit spielt eine große Rolle. Dauerhaft feuchte Haut – etwa durch Schweiß oder Inkontinenz – wird weicher und anfälliger für Druckschäden. Feuchtigkeit macht die Haut anfälliger und in Kombination mit Reibung steigt das Risiko für Hautreizungen und Wunden. Ein guter Hautzustand ist deshalb eine wichtige Grundlage für die Vorbeugung.
Risikofaktoren, die ein Fersendruckgeschwür begünstigen
Bestimmte Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Dekubitus an der Ferse bildet. Dazu zählen vor allem:
- Immobilität und Bewegungseinschränkungen: Wer sich kaum bewegt, kann den Druck nicht selbständig verlagern. Immobilität erhöht das Risiko eines Fersendruckgeschwürs erheblich.
- Höheres Lebensalter: Menschen über 65 Jahre haben ein erhöhtes Risiko, weil die Haut dünner und die Durchblutung schwächer wird.
- Mangelernährung und Flüssigkeitsmangel: Sie verringern die Widerstandskraft der Haut. Flüssigkeitsmangel verschlechtert zudem die Sauerstoffversorgung der Haut und verlangsamt die Heilung.
- Vorerkrankungen: Diabetes Mellitus und periphere arterielle Verschlusskrankheiten verschlechtern die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung im Gewebe. Auch neurologische Erkrankungen erhöhen das Risiko, weil Betroffene Druckschmerz oft nicht mehr richtig spüren.
Treten mehrere dieser Faktoren zusammen auf, ist höchste Aufmerksamkeit gefragt. Denn dann kann bereits eine kurze Phase ohne Druckentlastung ausreichen, um die Entstehung eines Druckgeschwürs in Gang zu setzen.
Die vier Grade des Dekubitus
Druckgeschwüre werden in vier Grade eingeteilt. Diese Einteilung hilft bei der Orientierung und gibt die Richtung der Behandlung vor. Grad 1 bis Grad 4 markieren dabei vier Grade unterschiedlicher Schwere. Die höheren Grade betreffen vor allem tiefere Gewebeschichten und erfordern eine intensivere Versorgung. Zur besseren Orientierung finden Sie im Folgenden eine Übersicht der einzelnen Dekubitus-Grade:
- Dekubitus Grad 1: In diesem ersten Stadium zeigt sich eine Rötung bei intakter Haut. Diese lässt sich nicht wegdrücken und ist ein wichtiges Warnsignal. Jetzt ist eine konsequente Druckentlastung entscheidend.
- Dekubitus Grad 2: Im zweiten Stadium ist die Haut bereits oberflächlich geschädigt – es entstehen Blasen oder eine offene, oberflächliche Wunde, welche die oberen Hautschichten betrifft.
- Dekubitus Grad 3: In diesem Stadium reicht die Schädigung tiefer und erfasst alle Hautschichten bis ins Unterhautfettgewebe. Die Wunde ist deutlich ausgeprägt.
- Dekubitus Grad 4: Das schwerste Stadium umfasst die vollständige Zerstörung von Haut und Gewebe. Muskeln, Sehnen, tiefere Strukturen und teils der Knochen liegen frei. In diesen Fällen ist die Versorgung besonders aufwändig.
Mit jedem Stadium nimmt die Tiefe der Schädigung zu: Während im ersten Stadium nur die oberste Hautschicht betroffen ist, können in einem fortgeschrittenen Stadium tiefere Strukturen wie Muskeln und Sehnen absterben. Im schwersten Stadium liegen Strukturen wie Sehnen und Knochen frei. Die Grade und Stadien geben dabei eine klare Orientierung, wie weit die Schädigung bereits reicht und welche Behandlung notwendig ist.
Je früher ein Dekubitus erkannt wird, desto besser sind die Aussichten. Ein Grad 1 lässt sich mit gezielter Druckentlastung oft noch aufhalten, während ein Dekubitus Grad 4 eine langwierige Wundversorgung und manchmal sogar eine Hauttransplantation erfordert. Hauttransplantationen sind bei Druckgeschwüren der Grade 3 und 4 möglich.
Symptome: Woran erkennt man ein Druckgeschwür?
Die Symptome eines Druckgeschwürs hängen vom Stadium ab. Ein erstes Warnzeichen ist eine Rötung, die sich nicht wegdrücken lässt. Später kommen Blasen, offene Wunden und nässende Stellen hinzu. Achten Sie bei einer gefährdeten Person täglich auf folgende Anzeichen:

- Hautveränderungen: Rötungen, die nach dem Umlagern bestehen bleiben, oder eine veränderte Hautfarbe an Druckstellen.
- Offene Wunden: Schon kleine offene Wunden an der Ferse sind ein ernstes Signal und zählen zu den eindeutigen Symptomen. Solche Wunden sollten nie ignoriert werden.
- Schmerzen oder Wärme: Druckschmerz sowie überwärmte oder verhärtete Stellen weisen auf eine beginnende Schädigung hin.
Je nach Schweregrad reichen die Maßnahmen von einfacher Druckentlastung bis hin zur professionellen Versorgung offener Wunden. Diese Informationen helfen Angehörigen, bei einer betroffenen Person rechtzeitig die richtigen Schritte einzuleiten.
Prävention: So beugen Sie einem Fersendruckgeschwür vor
Die gute Nachricht ist: In vielen Fällen lassen sich Druckgeschwüre vorbeugen. Eine konsequente Dekubitusprophylaxe mit den passenden Hilfsmitteln setzt an mehreren Punkten gleichzeitig an. Ziel ist es, Druck zu reduzieren, die Haut zu schützen und die Durchblutung zu fördern. Die folgenden Maßnahmen und Tipps haben sich in der Pflege bewährt.
Regelmäßiges Umlagern und Bewegung
Das regelmäßige Umlagern ist das Herzstück jeder Dekubitusprophylaxe. Als Faustregel gilt: Die pflegebedürftige Person sollte etwa alle zwei Stunden umgelagert werden, damit kein Bereich dauerhaft belastet wird. Durch regelmäßige Positionswechsel wird der Druck immer wieder neu verteilt. Auch Bewegung ist hilfreich: Schon kleine, regelmäßige Bewegungen im Bett fördern die Durchblutung und reduzieren das Risiko für Druckgeschwüre.
Fersenfreilagerung und druckentlastende Hilfsmittel bei der Dekubitus-Behandlung
Besonders wirksam an der Ferse ist die sogenannte Fersenfreilagerung: Dabei wird die Ferse so gelagert, dass sie komplett vom Untergrund abhebt und gar kein Druck mehr auf den gefährdeten Punkt wirkt. Eine Fersenfreilagerung kann Druckgeschwüre zuverlässig verhindern. Im Onlineshop von RCS Pro finden Sie im Bereich Lagerung & Antidekubitus für Bein und Ferse passende Hilfsmittel:



- Die CareWave Fersenfreilagerung ist ein spezielles Lagerungskissen, das die Ferse gezielt freilegt und den Druck auf die Wade verteilt.
- Die Dr. Junghans Fersenschoner aus Anti-Dekubitus-Fell polstern den Knochenvorsprung weich ab und reduzieren Reibung an der Haut.
- Der Suprima Fersenschuh schützt die Ferse beim Liegen und lässt sich dank Klettverschluss einfach anlegen.
Knochenvorsprünge sollten generell mit weichen Materialien gepolstert werden. Ergänzend sorgen druckverteilende Matratzen für eine gleichmäßigere Lastverteilung. Spezielle Matratzen können den Druck auf gefährdete Stellen reduzieren. In Kombination mit einem Lagerungskissen für den ganzen Körper wie dem CareWave Universalkissen lässt sich auch der übrige Körper stabil und druckentlastend lagern. Solche Matratzen und Kissen sind eine sinnvolle Ergänzung zum manuellen Umlagern.
Hautpflege und Hautschutz
Eine gut gepflegte und widerstandsfähige Haut ist weniger anfällig für Druckgeschwüre. Eine gute Hautpflege ist deshalb ein entscheidender Faktor in der Prävention. Dabei ist die Verwendung feuchtigkeitsspendender Produkte wichtig, die die Haut geschmeidig halten, ohne sie aufzuweichen. Das Urgo Hautpflegeöl Sanyrène aus dem Sortiment für „Hautschutz und Hautpflege“ ist speziell dafür gedacht, druckgefährdete Körperstellen zu pflegen und Rötungen vorzubeugen. Gleichzeitig sollte übermäßige Feuchtigkeit, etwa bei Inkontinenz, konsequent vermieden werden.
Eine ausgewogene Ernährung
Da Mangelernährung die Heilung verlangsamt und die Haut schwächt, gehört eine ausgewogene Ernährung mit genügend Eiweiß und Flüssigkeit ebenfalls zur Vorbeugung eines Dekubitus. Eine gute Nährstoffversorgung stärkt das Gewebe und unterstützt die körpereigene Regeneration der Haut von innen.
Behandlung eines Fersendruckgeschwürs
Ist bereits eine Wunde entstanden, hängt die Dekubitus-Behandlung vom jeweiligen Stadium ab. Grundsätzlich verfolgt jede Therapie zwei Ziele: den Druck vollständig von der betroffenen Stelle zu nehmen und die Wunde fachgerecht zu versorgen.
Konsequente Druckentlastung
Die wichtigste Maßnahme bei der Behandlung ist die sofortige, konsequente Druckentlastung. Solange weiter Druck auf die Wunde wirkt, kann sie nicht heilen. Hier kommen dieselben Hilfsmittel wie in der Prophylaxe zum Einsatz: Fersenfreilagerung, Fersenschoner und häufiges Umlagern. Ohne Druckentlastung bleibt jede weitere Dekubitus-Behandlung wirkungslos.
Moderne Wundversorgung

Ab Grad 2 ist eine fachgerechte Wundversorgung notwendig. Moderne Wundauflagen halten die Wunde feucht, schützen vor Keimen und fördern die Heilung. Welche Wundauflagen geeignet sind, hängt von Tiefe und Zustand der Wunde ab und sollte mit einer Pflegefachkraft, dem Arzt oder der Ärztin abgestimmt werden. Im RCS Pro Sortiment zur modernen Wundversorgung finden sich passende Produkte:
Zum Beispiel das ActiMaris Wundgel zur Reinigung und Befeuchtung oder die Schaumstoff-Wundauflage Suprasorb P, die sich gut zur Versorgung von Druckgeschwüren eignet. Bei infizierten Wunden werden zusätzlich Antibiotika eingesetzt.

Ärztliche Therapie bei tiefen Wunden
Tiefe Druckgeschwüre der Grade 3 und 4 gehören in ärztliche Hand. Hier kann es nötig sein, abgestorbenes Gewebe zu entfernen, und in schweren Fällen sind Hauttransplantationen möglich, um große Defekte zu decken. Je nach Symptomen und Verlauf wird die Therapie individuell angepasst. Wichtig ist, dass auch während dieser Behandlung die Druckentlastung auf den Dekubitus lückenlos fortgesetzt wird.
Wann muss ich mit einem Druckgeschwür zum Arzt oder zur Ärztin?
Spätestens wenn sich eine offene Wunde, eine sich nicht wegdrückende Rötung oder Anzeichen einer Infektion zeigen, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Auch eine Rötung bei intakter Haut, die nach Druckentlastung nicht verschwindet, ist ein Warnsignal, das ernst genommen werden sollte. Je früher gehandelt wird, desto größer sind die Chancen, das Fortschreiten der Schädigung zu stoppen.
Im Pflegealltag gut informiert
Wer eine gefährdete Person betreut, sollte sich frühzeitig Informationen über Hilfsmittel und Techniken einholen, zum Beispiel zur richtigen Lagerung oder zur Auswahl der Wundauflagen. Eine kurze Beratung in der Apotheke, beim Pflegedienst oder im Sanitätshaus liefert oft wertvolle Informationen. Eine Pflegefachkraft kann zum Beispiel zeigen, wie sich offene Wunden korrekt versorgen lassen und welche Druckgeschwür-Grade welche Schritte erfordern. So treffen Sie als Angehörige vor allem in unsicheren Situationen die richtige Entscheidung.
Fazit
Ein Druckgeschwür entsteht durch anhaltenden Druck auf eine ohnehin empfindliche Körperstelle und lässt sich mit der richtigen Pflege in vielen Fällen verhindern. Entscheidend sind regelmäßiges Umlagern, eine konsequente Fersenfreilagerung, gute Hautpflege und eine ausreichende Ernährung. Ist bereits eine Wunde entstanden, stehen Druckentlastung und moderne Wundversorgung im Mittelpunkt der Behandlung.
Mit dem passenden Angebot an Hilfsmitteln aus dem RCS Pro Sortiment lassen sich Prävention und Versorgung im Pflegealltag zum Wohl der betroffenen Personen gut umsetzen. Unabhängig vom Stadium gilt: Je früher die einzelnen Druckgeschwür-Grade erkannt werden, desto größer ist die Chance auf eine vollständige Heilung.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Bei einem Druckgeschwür (Dekubitus) handelt es sich um eine durch Druck verursachte Schädigung von Haut und Gewebe. Der Dekubitus wir in der Medizin auch Druckulcus genannt. Je nach Tiefe wird das Druckgeschwür in vier Grade eingeteilt. Diese Einteilung reicht von einer Rötung bei intakter Haut (Grad 1) bis zur vollständigen Zerstörung von Haut, Muskeln und Sehnen (Grad 4).
Ein Dekubitus an der Ferse entsteht durch anhaltenden Druck, der die Blutgefäße abquetscht. Das Gewebe wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, Zellen sterben ab und es bildet sich eine Wunde. Da die Ferse nur wenig schützendes Fett besitzt, ist sie besonders gefährdet.
Im Mittelpunkt steht die sofortige Druckentlastung, zum Beispiel durch die Fersenfreilagerung und häufiges Umlagern. Ab Grad 2 kommt eine moderne Wundversorgung mit geeigneten Wundauflagen hinzu. Tiefe Wunden der Dekubitus-Grade 3 und 4 gehören in ärztliche Behandlung.
Zur Pflege druckgefährdeter Haut eignen sich feuchtigkeitsspendende Produkte wie ein Hautpflegeöl. Bei einer offenen Wunde sind hingegen Wundgele und moderne Wundauflagen das Mittel der Wahl. Die konkrete Auswahl sollte mit dem behandelnden Arzt, Ihrer Ärztin oder Pflegefachkraft abgestimmt werden.
Wichtig sind ein regelmäßiges Umlagern alle zwei Stunden, eine konsequente Fersenfreilagerung, das Polstern von Knochenvorsprüngen, eine gute Hautpflege und eine ausgewogene Ernährung. Diese Kombination senkt das Risiko für Druckgeschwüre erheblich.
Als Richtwert gilt ein Positionswechsel etwa alle zwei Stunden. Bei stark gefährdeten Personen kann auch ein kürzeres Intervall sinnvoll sein. Wichtig ist es, den Hautzustand bei jedem Umlagern zu kontrollieren.
Nicht in jedem Fall, aber in sehr vielen. Eine konsequente Dekubitusprophylaxe mit Druckentlastung, Hautpflege und Bewegung kann das Risiko erheblich senken. Bei mehreren Risikofaktoren wie Immobilität, hohem Alter und Diabetes Mellitus ist eine besondere Aufmerksamkeit nötig.
