Hervorgehobener Beitrag

Erkältung – Zeit für Hausmittel…

Der Hals kratzt, die Ohren pfeifen, die Nase läuft und man fühlt sich wie zusammengepresst, matt und erschöpft – unser Begleiter in der kalten Jahreszeit: Die Erkältung! Trotz aller guten Vorsätze, die Bewegung an der frischen Luft, regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit einschließen, erwischt es uns trotzdem immer mal wieder… Erkältungssymptome hat man sich ganz schnell eingefangen. Weiterlesen

Für wen eignet sich eine Toilettensitzerhöhung?

Der Toilettengang gehört zu den alltäglichsten Verrichtungen – und doch kann er für viele Menschen zur echten Herausforderung werden. Besonders das Hinsetzen und Aufstehen von der Toilette bereitet bei eingeschränkter Beweglichkeit große Schwierigkeiten. Eine Toilettensitzerhöhung schafft hier Abhilfe und ermöglicht mehr Selbstständigkeit im Badezimmer. Doch für wen eignet sich eine Toilettensitzerhöhung genau? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige zu Einsatzbereichen, Vorteilen und der richtigen Auswahl von Toilettenhilfen.

Was ist eine Toilettensitzerhöhung?

Eine Toilettensitzerhöhung ist ein Hilfsmittel, das auf das vorhandene WC-Becken aufgesetzt wird und die Sitzhöhe erhöht. Diese WC-Sitzerhöhung erleichtert das Hinsetzen und Aufstehen erheblich, da der Weg zwischen Stehen und Sitzen deutlich kürzer wird. Die meisten Modelle erhöhen die Sitzfläche um 5 bis 10 cm oder mehr, wodurch die Belastung für Knie und Hüftgelenke spürbar reduziert wird.

Toilettensitzerhöhungen gibt es in verschiedenen Ausführungen – mit oder ohne Deckel, mit oder ohne Armlehnen, fest montiert oder mobil. Alle Varianten verfolgen jedoch das gleiche Ziel: Menschen mit Bewegungseinschränkungen den Toilettengang zu erleichtern und ihre Selbstständigkeit im Alltag zu fördern.

Für wen eignet sich eine Toilettensitzerhöhung besonders?

Die Frage „Für wen eignet sich eine Toilettensitzerhöhung?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Verschiedene Menschen profitieren aus unterschiedlichen Gründen von diesem praktischen Hilfsmittel. Grundsätzlich ist eine WC-Sitzerhöhung für alle Personen hilfreich, die Schwierigkeiten beim Hinsetzen und Aufstehen haben oder bei denen die Standard-Sitzhöhe einer Toilette zu niedrig ist.

Unterstützung nach Hüft-OP

Nach einer Hüftoperation gehört die Toilettensitzerhöhung zu den wichtigsten Hilfsmitteln in der Genesung. Eine Hüft-OP erfordert strenge Verhaltensregeln, um das neue Gelenk nicht zu gefährden. Besonders wichtig ist es, eine zu starke Beugung des Hüftgelenks über 90 Grad zu vermeiden. Eine normale Toilette ist für Menschen nach einer Hüftoperation oft viel zu niedrig, sodass beim Sitzen eine kritische Beugung entsteht.

Eine Toilettensitzerhöhung reduziert diese Belastung deutlich. Mit einer Erhöhung von 10 cm oder mehr bleibt das Hüftgelenk in einer sicheren Position. Besonders Modelle mit Armlehnen bieten zusätzlichen Komfort und Sicherheit, da sich Betroffene beim Hinsetzen und Aufstehen abstützen können. Die Armlehnen übernehmen eine wichtige Rolle bei der Entlastung des Hüftgelenks während der Genesung.

Senioren und ältere Menschen

Mit zunehmendem Alter lässt die Beweglichkeit nach, die Muskelkraft nimmt ab und die Gelenke werden steifer. Für viele Menschen bedeutet dies, dass alltägliche Bewegungen wie der Toilettengang zunehmend beschwerlich werden. Eine WC-Erhöhung erleichtert älteren Menschen das Leben im eigenen Bad erheblich und trägt zur Erhaltung ihrer Selbstständigkeit bei.

Die höhere Sitzposition schont nicht nur die Gelenke, sondern gibt auch mehr Sicherheit. Personen, die unsicher auf den Beinen sind, profitieren besonders von Modellen mit Armlehnen. Diese bieten zusätzlichen Halt und verringern das Sturzrisiko im Badezimmer. Gerade im Alltag älterer Menschen spielen Toilettenhilfen eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität.

Personen mit Knieproblemen

Knieschmerzen und Knieprobleme sind weit verbreitet. Ob durch Arthrose, Verletzungen oder nach einer Operation – schmerzende Knie machen das Beugen und Strecken zur Qual. Eine erhöhte Sitzfläche reduziert den Bewegungsumfang der Knie deutlich. Das Knie muss nicht mehr so stark gebeugt werden, was die Belastung und die Schmerzen minimiert.

Bild © amorn – stock.adobe.com

Auch nach Knie-Operationen ist eine Toilettensitzerhöhung oft unverzichtbar. Ähnlich wie bei der Hüft-OP ist es wichtig, das Gelenk in der Genesungsphase zu schonen. Eine WC-Sitzerhöhung unterstützt die Heilung und ermöglicht es Betroffenen, ihre täglichen Verrichtungen schmerzfrei zu bewältigen.

Menschen mit Rückenproblemen

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Das tiefe Hinsetzen auf eine normale Toilette belastet die Wirbelsäule stark. Eine Toilettensitzerhöhung verringert diese Belastung erheblich und ermöglicht eine rückenfreundlichere Bewegung beim Hinsetzen und Aufstehen.

Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit

Verschiedene Erkrankungen können die Beweglichkeit einschränken. Dazu gehören neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose, rheumatische Beschwerden oder die Folgen eines Schlaganfalls. Für alle diese Betroffenen ist eine Toilettensitzerhöhung eine wertvolle Hilfe im Alltag.

Die erhöhte Sitzfläche erleichtert nicht nur die Bewegung, sondern gibt auch mehr Sicherheit. Menschen mit Gleichgewichtsproblemen oder Muskelschwäche können sich besser orientieren und vermeiden gefährliche Stürze. Modelle mit Armlehnen bieten zusätzliche Stabilität und erhöhen die Sicherheit im Badezimmer weiter.

Große Menschen

Nicht nur bei gesundheitlichen Einschränkungen, sondern auch bei sehr großen Menschen kann eine Toilettensitzerhöhung sinnvoll sein. Standardtoiletten haben eine Sitzhöhe von etwa 40-42 cm. Für Menschen über 1,90 m ist dies oft unbequem, da sie sich sehr tief bücken müssen. Eine WC-Erhöhung bringt die Sitzfläche auf eine komfortablere Höhe und sorgt für mehr Komfort beim Toilettengang.

Wann braucht man eine Toilettensitzerhöhung?

Die Notwendigkeit einer Toilettensitzerhöhung ergibt sich aus verschiedenen Situationen. Grundsätzlich gilt: Sobald das Hinsetzen und Aufstehen von der Toilette Beschwerden verursacht oder ein Sicherheitsrisiko darstellt, sollte über die Anschaffung einer WC-Sitzerhöhung nachgedacht werden.

Nach Operationen

Nach Operationen an Hüfte oder Knie ist eine Toilettensitzerhöhung meist unverzichtbar. Die Genesung erfordert Schonung der betroffenen Gelenke, und eine zu tiefe Sitzposition kann den Heilungsprozess gefährden. Bereits vor der Operation sollte das Badezimmer entsprechend vorbereitet werden, damit die Toilettenhilfe vom ersten Tag nach dem Krankenhausaufenthalt zur Verfügung steht.

Bei zunehmenden Mobilitätsproblemen

Oft entwickeln sich Bewegungseinschränkungen schleichend. Was anfangs nur leicht unangenehm ist, kann sich mit der Zeit zu einem echten Problem entwickeln. Wer merkt, dass der Toilettengang immer beschwerlicher wird, sollte nicht zögern und rechtzeitig auf passende Hilfsmittel für Bad und WC zurückgreifen. Eine frühzeitige Nutzung einer Toilettensitzerhöhung kann helfen, die Selbstständigkeit länger zu erhalten.

Zur Sturzprävention

Stürze im Badezimmer sind besonders bei älteren Menschen eine große Gefahr. Nasse Fliesen, enge Räume und die Notwendigkeit, sich zu bücken, erhöhen das Risiko erheblich. Eine Toilettensitzerhöhung reduziert die Sturzgefahr deutlich, da weniger Balance und Kraft für die Bewegung nötig sind. In Kombination mit Armlehnen wird die Sicherheit weiter erhöht.

Bei Pflegebedürftigkeit

Auch für pflegende Angehörige oder Pflegekräfte ist eine WC-Sitzerhöhung eine große Erleichterung. Die erhöhte Sitzposition ermöglicht es der Pflegeperson, den Betroffenen besser zu unterstützen, ohne sich selbst ungünstig bücken zu müssen. Dies schont den Rücken der Pflegekraft und macht die Nutzung der Toilette für alle Beteiligten einfacher.

Welche Arten von Toilettensitzerhöhungen gibt es?

Der Markt bietet eine Vielzahl verschiedener Modelle, die sich in Design, Funktion und Montage unterscheiden. Die Wahl des richtigen Produkts hängt von den individuellen Bedürfnissen und den örtlichen Gegebenheiten ab.

Einfache Toilettensitzerhöhungen ohne Deckel

Die einfachste Variante ist eine Toilettensitzerhöhung ohne Deckel. Diese Modelle werden direkt auf das WC-Becken aufgesetzt und erhöhen die Sitzfläche um mehrere Zentimeter. Sie sind besonders preisgünstig und lassen sich schnell montieren. Der Nachteil: Es ist kein Deckel vorhanden, was manche Menschen als unhygienisch oder optisch weniger ansprechend empfinden.

Toilettensitzerhöhungen mit Deckel

Modelle mit Deckel bieten mehr Komfort und Hygiene. Der Deckel lässt sich wie bei einer normalen Toilette öffnen und schließen. Diese Variante wirkt optisch ansprechender und lässt sich leichter reinigen. Viele Nutzer bevorzugen diese Ausführung, da sie dem gewohnten WC-Sitz ähnlicher ist.

Bei RCS-Pro finden Sie verschiedene Toilettensitzerhöhungen mit Deckel in unterschiedlichen Höhen. Die Modelle sind stabil, leicht zu reinigen und passen auf die meisten Standardtoiletten.

WC-Sitzerhöhungen mit Armlehnen

Für Menschen, die zusätzliche Unterstützung beim Hinsetzen und Aufstehen benötigen, sind Modelle mit Armlehnen ideal. Die Armlehnen bieten festen Halt und erleichtern die Bewegung erheblich. Besonders nach einer Hüft-OP oder bei starken Gleichgewichtsproblemen sind diese Toilettenhilfen unverzichtbar.

Armlehnen können fest mit der Toilettensitzerhöhung verbunden oder hochklappbar sein. Hochklappbare Armlehnen bieten den Vorteil, dass sie bei Bedarf zur Seite geklappt werden können, um den Transfer zu erleichtern oder mehr Bewegungsfreiheit zu schaffen.

Bei RCS-Pro finden Sie hochwertige Toilettensitzerhöhungen mit Armlehnen, die maximale Sicherheit und Komfort bieten.

Aquatec Modelle – Premium-Qualität

Die Marke Aquatec steht für hochwertige Toilettenhilfen mit durchdachtem Design. Aquatec Toilettensitzerhöhungen überzeugen durch Stabilität, Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Sie lassen sich leicht montieren und bieten höchste Sicherheit. Die Produkte sind in verschiedenen Höhen und mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen erhältlich.

Toilettenstühle als Alternative

In manchen Fällen reicht eine einfache WC-Sitzerhöhung nicht aus. Dann kann ein Toilettenstuhl die bessere Lösung sein. Ein Toilettenstuhl ist ein mobiles WC, das flexibel im Raum aufgestellt werden kann. Dies ist besonders praktisch, wenn der Weg zur Toilette zu weit oder zu beschwerlich ist. Toilettenstühle gibt es ebenfalls mit verschiedenen Sitzhöhen und oft mit Armlehnen für zusätzliche Sicherheit.

Welche Diagnose für eine Toilettensitzerhöhung?

Eine ärztliche Diagnose ist Voraussetzung, wenn die Krankenkasse die Kosten übernehmen soll. Typische Diagnosen sind: Zustand nach Hüftoperation, Knieoperationen, Arthrose, chronische Rückenschmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit bei neurologischen Erkrankungen, Sturzgefahr oder Pflegebedürftigkeit. Der behandelnde Arzt stellt ein Rezept aus, mit dem Sie dann eine Toilettensitzerhöhung erwerben können.

Ist ein höherer oder niedrigerer Toilettensitz besser?

Die optimale Sitzhöhe ist individuell verschieden und hängt von der Körpergröße sowie den spezifischen Beschwerden ab. Grundsätzlich gilt: Eine höhere Sitzposition erleichtert das Hinsetzen und Aufstehen, da die Bewegung weniger Kraft und Beweglichkeit erfordert.

Die richtige Höhe finden

Als Faustregel kann gelten: Im Sitzen sollten die Oberschenkel etwa waagerecht sein oder leicht nach unten abfallen. Die Füße sollten fest auf dem Boden stehen. Eine zu hohe Sitzposition kann jedoch auch Nachteile haben, da dann die Entleerung möglicherweise erschwert wird.

Die meisten Toilettensitzerhöhungen bieten eine Erhöhung von 5 bis 10 cm. Für Menschen nach einer Hüftoperation sind oft 10 cm oder mehr empfehlenswert, um die kritische 90-Grad-Beugung zu vermeiden. Bei leichteren Mobilitätseinschränkungen kann auch eine geringere Erhöhung ausreichend sein.

Verstellbare Modelle

Einige Modelle bieten die Möglichkeit, die Höhe zu verstellen. Dies ist besonders praktisch, wenn mehrere Personen unterschiedlicher Größe die Toilette nutzen oder wenn sich die Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern.

Vorteile und Komfort einer Toilettensitzerhöhung

Die Vorteile einer Toilettensitzerhöhung sind vielfältig:

Mehr Selbstständigkeit im Alltag

Eine WC-Sitzerhöhung ermöglicht es vielen Menschen, ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Was vorher nur mit Hilfe möglich war, gelingt mit dem richtigen Hilfsmittel wieder alleine. Dies stärkt das Selbstvertrauen und die Lebensqualität.

Reduzierte Sturzgefahr und Entlastung

Die höhere Sitzposition verringert das Sturzrisiko erheblich. Durch die verkürzte Bewegung beim Hinsetzen und Aufstehen werden Gelenke, Muskeln und die Wirbelsäule deutlich weniger belastet. Armlehnen bieten zusätzlichen Halt und maximale Sicherheit.

Erleichterung für Pflegende

Auch für pflegende Angehörige bedeutet eine Toilettensitzerhöhung eine enorme Erleichterung. Die Unterstützung beim Toilettengang wird einfacher und rückenschonender.

Schnelle Montage und einfache Nutzung

Die meisten Toilettensitzerhöhungen lassen sich ohne Werkzeug montieren. Die Nutzung ist intuitiv und die Reinigung gestaltet sich bei modernen Modellen unkompliziert.

Welche Nachteile hat eine Toilettensitzerhöhung?

Trotz der vielen Vorteile gibt es auch einige Aspekte, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten:

Optik und Design

Viele Menschen empfinden Toilettensitzerhöhungen als optisch weniger ansprechend. Das Badezimmer kann dadurch unharmonischer wirken. Moderne Modelle versuchen jedoch, durch durchdachtes Design diesen Nachteil zu minimieren. Weiße Oberflächenmaterialien und klare Formen fügen sich besser in das Gesamtbild ein.

Platzverbrauch

Besonders Modelle mit Armlehnen benötigen mehr Platz. In sehr kleinen Badezimmern kann dies problematisch sein. Vor dem Kauf sollte daher unbedingt geprüft werden, ob ausreichend Platz vorhanden ist.

Reinigung

Die Reinigung kann bei manchen Modellen aufwendiger sein als bei einer normalen Toilette. Besonders Armlehnen und Fixierungen erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Hygiene. Hochwertige Produkte mit glatten Oberflächen und abnehmbaren Teilen erleichtern die Pflege jedoch erheblich.

Nutzung für andere Personen

Wenn mehrere Personen unterschiedlicher Größe das gleiche WC nutzen, kann eine fest installierte Toilettensitzerhöhung für manche unbequem sein. Hier können mobile Modelle eine Lösung sein, die bei Bedarf entfernt werden können.

Gewöhnungsbedarf

Manche Menschen benötigen einige Zeit, um sich an die neue Sitzhöhe zu gewöhnen. Dies ist jedoch meist nur eine kurze Phase, und die Vorteile überwiegen schnell.

Montage und Fixierung: Was ist zu beachten?

Die meisten Toilettensitzerhöhungen werden einfach auf das bestehende WC-Becken aufgesetzt. Die Fixierung erfolgt meist über Klemmmechanismen oder Schrauben. Wichtig ist, dass die Toilettensitzerhöhung fest und sicher sitzt und nicht verrutschen kann.

Verschiedene Befestigungssysteme

Es gibt unterschiedliche Systeme zur Fixierung:

  • Klemmfixierung: Die Erhöhung wird mittels Klemmen am WC-Becken befestigt. Dies ist besonders schnell und werkzeuglos möglich.
  • Schraubfixierung: Eine festere Verbindung wird durch Verschrauben erreicht. Dies bietet maximale Stabilität.
  • Aufsatz ohne Fixierung: Einige leichte Modelle werden einfach aufgelegt. Dies eignet sich zur temporären Nutzung oder wenn keine Befestigung möglich ist.

Prüfung der Passgenauigkeit

Nicht alle Toilettensitzerhöhungen passen auf jedes WC-Becken. Besonders bei älteren oder besonderen Toilettenformen sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob das gewählte Modell kompatibel ist. Die Produktbeschreibung gibt meist Informationen zu den Maßen und zur Kompatibilität.

Bei RCS-Pro finden Sie detaillierte Informationen zu allen Produkten sowie eine kompetente Beratung, um das passende Modell für Ihre Toilette zu finden.

Tipps für den Kauf einer Toilettensitzerhöhung

Beim Kauf einer WC-Sitzerhöhung sollten Sie verschiedene Aspekte berücksichtigen:

Benötigte Höhe ermitteln

Messen Sie zunächst die aktuelle Höhe Ihrer Toilette und überlegen Sie, welche zusätzliche Erhöhung sinnvoll wäre. Als Orientierung: Nach einer Hüftoperation werden meist 10 cm empfohlen, bei leichteren Mobilitätseinschränkungen können 5-6 cm ausreichen.

Mit oder ohne Armlehnen?

Überlegen Sie, ob Sie zusätzliche Unterstützung beim Aufstehen benötigen. Armlehnen bieten deutlich mehr Sicherheit, benötigen aber auch mehr Platz. Bei Unsicherheit empfiehlt sich ein Modell mit Armlehnen, da diese mehr Komfort bieten.

Material und Oberfläche

Achten Sie auf leicht zu reinigende Oberflächen und stabile Materialien. Hochwertige Kunststoffe sind langlebig, hygienisch und pflegeleicht. Die Oberflächenbeschaffenheit sollte rutschfest sein für maximale Sicherheit.

Preis und Qualität

Der Preis für Toilettensitzerhöhungen variiert je nach Modell und Ausstattung. Einfache Modelle ohne Deckel gibt es bereits ab etwa 20 Euro, hochwertige Ausführungen mit Armlehnen kosten zwischen 80 und 150 Euro. Im RCS-Pro Onlineshop finden Sie verschiedene Angebote in unterschiedlichen Preiskategorien, sodass für jeden Bedarf das passende Produkt dabei ist.

Beratung nutzen

Nutzen Sie die Möglichkeit einer fachkundigen Beratung. Bei RCS-Pro steht Ihnen ein erfahrenes Team zur Verfügung, das Sie bei der Auswahl des passenden Hilfsmittels unterstützt. Auch Ihr Arzt oder Physiotherapeut kann wertvolle Tipps geben.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Toilettensitzerhöhung ganz oder teilweise. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung.

Vorgehen: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt ein Rezept ausstellen, wählen Sie das passende Modell aus und reichen Sie das Rezept bei Ihrer Krankenkasse ein. Nach Genehmigung können Sie die Toilettensitzerhöhung erwerben. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten bis zu einem Festbetrag. Hochwertigere Modelle können eine Zuzahlung erfordern.

Pflege und Hygiene: So halten Sie Ihre Toilettensitzerhöhung sauber

Die regelmäßige Reinigung der Toilettensitzerhöhung ist wichtig für deren Hygiene und Langlebigkeit. Die meisten Modelle lassen sich mit handelsüblichen Badreinigern säubern.

Reinigungstipps: Wischen Sie die Sitzfläche täglich mit einem feuchten Tuch und mildem Reiniger ab. Achten Sie auf schwer zugängliche Stellen wie die Fixierung oder Armlehnen. Trocknen Sie alles gut ab, um Kalkablagerungen zu vermeiden, und prüfen Sie regelmäßig die Stabilität der Fixierung.

Toilettensitzerhöhung bei RCS-Pro: Qualität und Service

RCS-Pro bietet Ihnen eine große Auswahl an hochwertigen Toilettenhilfen für jeden Bedarf. Das Sortiment umfasst einfache Aufsätze, Modelle mit Deckel und Premium-Produkte mit Armlehnen von renommierten Herstellern und Marken wie Aquatec. Alle Artikel werden sorgfältig ausgewählt und erfüllen höchste Qualitätsstandards.

Drive Medical Toilettensitzerhoehung TSE 150 mit Armlehnen

Vorteile bei RCS-Pro:

  • Große Produktauswahl: Von einfachen bis zu hochwertigen Modellen finden Sie alle Varianten
  • Kompetente Beratung: Das erfahrene Team hilft Ihnen bei Fragen zur Auswahl und Nutzung
  • Schnelle Lieferung: Die meisten Produkte sind sofort lieferbar und werden zügig versendet
  • Faire Preise: Profitieren Sie von günstigen Angeboten und attraktiven Preisen
  • Detaillierte Produktinformationen: Alle wichtigen Details, Maße und Informationen finden Sie in der Produktbeschreibung

Entdecken Sie jetzt das Sortiment an Toilettenhilfen bei RCS-Pro und finden Sie das passende Hilfsmittel für Ihre Bedürfnisse.

Weitere Toilettenhilfen für mehr Komfort im Bad

Neben der Toilettensitzerhöhung gibt es weitere Hilfsmittel, die den Alltag im Badezimmer erleichtern können:

Haltegriffe und Stützgriffe

Fest montierte Haltegriffe an der Wand neben der Toilette bieten zusätzlichen Halt beim Hinsetzen und Aufstehen. Sie ergänzen die Toilettensitzerhöhung perfekt und erhöhen die Sicherheit weiter.

Toilettenpapierhalter mit Stützfunktion

Spezielle Toilettenpapierhalter mit Stützfunktion kombinieren zwei Funktionen: Sie halten das Papier und dienen gleichzeitig als Haltegriff. Dies spart Platz und ist besonders praktisch in kleinen Badezimmern.

Mobile Toilettenstühle

Für Menschen, die den Weg zur Toilette nicht mehr bewältigen können, sind Toilettenstühle eine wichtige Hilfe. Sie können flexibel im Bad, Schlafzimmer oder an jedem anderen Ort aufgestellt werden.

Bidet-Funktion und Dusch-WCs

Auch bei der Intimpflege gibt es Hilfsmittel, die mehr Selbstständigkeit ermöglichen. Dusch-WCs oder mobile Bidet-Aufsätze können die Hygiene erleichtern und sind besonders für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit eine große Erleichterung.

Fazit: Eine Toilettensitzerhöhung bringt mehr Lebensqualität

Eine Toilettensitzerhöhung eignet sich für alle Menschen, die Schwierigkeiten beim Hinsetzen und Aufstehen haben, sei es nach Operationen, aufgrund von Alterserscheinungen, chronischen Erkrankungen oder Bewegungseinschränkungen. Eine WC-Sitzerhöhung ist ein einfaches, aber äußerst wirksames Hilfsmittel, das den Alltag im Bad erheblich erleichtert.

Die Vorteile überwiegen deutlich: Mehr Selbstständigkeit, erhöhte Sicherheit, Entlastung der Gelenke und des Rückens sowie eine erleichterte Pflege durch Angehörige. Mit der richtigen Auswahl und einer fachkundigen Beratung finden Sie garantiert das passende Modell für Ihre Bedürfnisse.

Bei RCS-Pro erwartet Sie ein umfassendes Sortiment an Toilettenhilfen in verschiedenen Ausführungen und Preiskategorien. Profitieren Sie von hochwertigen Produkten namhafter Marken wie Aquatec, kompetenter Beratung und schnellem Versand. Entdecken Sie noch heute die passende Toilettensitzerhöhung für mehr Komfort und Sicherheit im eigenen Badezimmer.

Haben Sie Fragen zu Toilettensitzerhöhungen oder benötigen Sie eine persönliche Beratung? Das Team von RCS-Pro steht Ihnen gerne zur Verfügung. Besuchen Sie jetzt den RCS-Pro Online-Shop und finden Sie das passende Hilfsmittel!

Ein Rollator für die Wohnung: Ihr zuverlässiger Begleiter in den eigenen vier Wänden

Die Mobilität Zuhause ist entscheidend für Selbstständigkeit und Lebensqualität. Indoor-Rollatoren bieten Menschen die notwendige Unterstützung im Alltag und sorgen für sicheren Halt in allen Räumen. Im Gegensatz zu Outdoor-Rollatoren sind Innenraum-Rollatoren speziell für den Innenbereich konzipiert und nicht für den Einsatz im Freien geeignet, da sie nicht für unebene Böden oder Hindernisse ausgelegt sind.

Was macht Indoor-Rollatoren besonders?

Ein Wohnungsrollator unterscheidet sich wesentlich von Standard-Rollatoren. Die schmale Bauweise ermöglicht ein problemloses Manövrieren durch enge Türen, Flure und Durchgänge. Mit 51 bis 57 cm Gesamtbreite passen spezielle Indoor-Rollatoren durch alle gängigen Türrahmen. Das Leichtgewicht von 5 bis 7 Kilogramm aus Aluminium sorgt für ein müheloses Bewegen ohne Spuren auf empfindlichen Böden. Diese extra schmale und für den Innenraum konzipierte Bauweise hilft, Hürden im Innenbereich leicht zu überwinden.

Die kleinen Räder sind perfekt für die Nutzung im Innenraum. Sie hinterlassen keine Kratzer auf Parkett, Laminat oder Fliesen und gleiten sanft über Teppiche. Die wendige Bauweise ermöglicht ein einfaches Drehen auch in kleinen Räumen zwischen Möbeln. Indoor-Rollatoren sind ideal für enge und verwinkelte Wohnräume, da sie eine hohe Wendigkeit bieten.

Welcher Rollator ist für die Wohnung geeignet?

Rollatoren für die Wohnung zeichnen sich durch spezifische Eigenschaften aus. Die kompakte Bauweise mit schmalen Rädern ermöglicht eine hohe Wendigkeit. Das geringe Gewicht ist zudem entscheidend – ein Wohnraumrollator sollte nicht mehr als 7 kg wiegen. Die meisten Indoor-Rollatoren haben keine Sitzfläche, da ihre schmale Bauweise dies nicht zulässt.

Die Rollen eines Stubenrollators sind speziell für den Innenbereich konzipiert. Sie verfügen über eine weiche Gummierung für sicheren Halt auf allen Bodenbelägen. Die Belastbarkeit liegt meist zwischen 100 und 150 kg, während die Stabilität durch hochwertiges Aluminium gewährleistet wird. Ein Rollator sollte leicht genug zum Schieben, aber stabil genug sein, um das Körpergewicht zu tragen.

Wie breit ist ein Rollator für die Wohnung?

Die Maße sind ein entscheidendes Kaufkriterium. Standardtürrahmen haben 60 bis 70 cm Durchgang. Indoor-Rollatoren sollten daher eine Gesamtbreite von maximal 57 cm aufweisen. Der Abstand zwischen den Hinterrädern liegt oft bei nur 40 cm, was perfekt für enge Passagen ist.

Messen Sie die schmalste Tür in Ihrem Zuhause. Der Drive Medical Indoorrollator ROOMBA von RCS Pro hat eine Gesamtbreite von nur 57 cm und eignet sich hervorragend für beengte Räume.

Welcher Rollator ist der schmalste?

Die schmalsten Indoor-Rollatoren haben eine Maße von etwa 51 bis 54 cm. Der Indoor-Rollator Rehasense Pixel aus dem RCS Pro Sortiment gehört mit 54 cm Rahmenbreite zu den besonders schmalen Modellen. Diese geringe Gesamtbreite ermöglicht das Durchfahren selbst engster Türen. Trotz kompakter Maße bieten diese Innenraum-Rollatoren ausreichend Stabilität und Sicherheit.

Vorteile eines Indoor-Rollators

Innenraum-Rollatoren bieten zahlreiche Vorteile für den Alltag. Sie geben besseren Halt als ein einfacher Gehstock und ermöglichen ein sicheres Gehen durch alle Räume. Das praktische Tablett erlaubt den Transport von Geschirr, Getränken oder Alltagsgegenständen zwischen den Räumen.

Die Unabhängigkeit steigt damit erheblich. Sie müssen nicht auf Unterstützung anderer angewiesen sein. Diese Selbstständigkeit trägt zur Lebensqualität bei und ermöglicht ein längeres Leben in den eigenen vier Wänden. Ein Wohnraumrollator wird zum treuen Begleiter und Alltagshelfer.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • sicherer Halt beim Gehen
  • Transport mit Tablett und Tasche
  • mehr Unabhängigkeit
  • Sturzprävention
  • einfache Handhabung durch durchgehenden Griff

Praktische Ausstattung für den Alltag

Ein guter Rollator für die Wohnung verfügt über durchdachte Features. Das Tablett ist eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Es ermöglicht einen sicheren Transport von Alltagsgegenständen und dient gleichzeitig als mobile Ablage. Die meisten Tabletts haben eine Vertiefung für Tassen, sodass nichts verrutschen kann.

Eine praktische Tasche oder ein Korb gehört zur Standardausstattung. Hier können Sie kleinere Gegenstände wie Fernbedienung oder Telefon verstauen. Eine zusätzliche Netztasche zwischen den Griffen bietet weiteren Stauraum. Die ergonomischen Griffe sind weich gepolstert und höhenverstellbar für optimalen Komfort.

Bremsen für maximale Sicherheit

Die Bremsen eines Wohnungsrollators müssen zuverlässig und leicht zu bedienen sein. Moderne Indoor-Rollatoren verfügen über einen durchgehenden Bremsbügel für die Einhandbedienung. Die Feststellbremse verhindert ein Wegrollen beim Abstellen. Diese Sicherheit ist in der Wohnung besonders wichtig für alle Situationen im Alltag.

Kann ich einen Rollator für die Wohnung auf Rezept kaufen?

Wenn Sie aus medizinischen Gründen auf eine Gehhilfe angewiesen sind, haben Sie Anspruch auf Unterstützung durch Ihre Krankenkasse. Sie benötigen ein ärztliches Rezept, das die Notwendigkeit bescheinigt. Die Krankenkassen übernehmen dann die Kosten für ein Standardmodell.

Bei Indoor-Rollatoren mit besonderen Ausstattungsmerkmalen in Premium Qualität ist möglicherweise eine Zuzahlung nötig. Der Preis für hochwertige Wohnungsrollatoren liegt zwischen 130 und 300 Euro. Bei RCS Pro beraten wir Sie gerne zu allen Fragen rund um die Kostenübernahme.

Die richtige Größe und Einstellung

Die richtige Sitzhöhe sowie die Griffhöhe sind entscheidend für Komfort und Sicherheit. Die meisten Modelle lassen sich stufenlos in der Höhe verstellen. Die Griffhöhe sollte dann zwischen 81 und 94 cm liegen. Als Faustregel gilt: Die Griffe sollten auf Höhe Ihrer Handgelenke sein, wenn Sie aufrecht stehen.

Die Belastbarkeit ist ebenso wichtig. Die meisten Wohnungsrollatoren haben eine maximale Belastbarkeit von 100 bis 150 kg. Das Eigengewicht des Rollators sollte zwischen 5 und 7 kg liegen, damit er sich mit Leichtigkeit mühelos bewegen lässt.

Produkte von RCS Pro

Bei RCS Pro finden Sie sorgfältig ausgewählte Indoor-Rollatoren. Der Drive Medical Indoorrollator ROOMBA ist unser Bestseller für den Innenbereich. Mit 57 cm Gesamtbreite passt er durch alle gängigen Türen. Der ROOMBA überzeugt durch eine erstklassige Materialverarbeitung und nur 5,6 kg Eigengewicht. Der durchgehende Bremsbügel ermöglicht eine praktische Einhandbedienung. Zur Serienausstattung gehören die Tasche und ein großes Tablett mit Vertiefung für Getränke. Der Abstand zwischen den Hinterrädern beträgt nur 40 cm für maximale Wendigkeit. Ein Indoor-Rollator kann auch wunderbar als Beistelltisch genutzt werden.

Der Rehasense Rollator Pixel ist eine weitere Option zur Nutzung innerhalb der Wohnung. Er zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise aus. Mit 54 cm gehört er zu den schmalsten Modellen. Der integrierte Korb bietet praktischen Stauraum und das Tablett eignet sich hervorragend zum Transport von Essen und Getränken.

Zubehör und Pflege

Neben Indoor-Rollatoren bieten wir bei RCS Pro praktisches Rollator-Zubehör, wie beispielsweise Lampen, Körbe, Tabletts oder auch Rückengurte. Außerdem können Sie zu unseren Produkten jederzeit passende Rollator-Ersatzteile nachkaufen. Zusätzliche Taschen oder Körbe schaffen mehr Stauraum. Für den Außenbereich und die kalte Jahreszeit empfehlen wir z.B. spezielle Rollator-Handschuhe.

Eine regelmäßige Pflege des Rollators sichert eine lange Lebensdauer. Wischen Sie das Gestell regelmäßig mit einem feuchten Tuch ab und überprüfen Sie die Bremsen auf Funktionsfähigkeit. Funktioniert etwas nicht mehr wie gewünscht, erhalten Sie bei RCS Pro alle notwendigen Ersatzteile für Ihren Rollator.

Mobilitätsprobleme meistern

Mobilitätsprobleme betreffen Senioren, aber auch jüngere Menschen nach Verletzungen. Indoor-Rollatoren sind eine effektive Lösung, um die Selbstständigkeit trotz eingeschränkter Mobilität zu bewahren. Sie geben Halt beim Gehen und entlasten die Beine, was wichtig bei Kraft- oder Gleichgewichtsproblemen ist. Ein Wohnungsrollator unterstützt den Wunsch, lange in den eigenen vier Wänden zu leben, durch erhöhte Sicherheit. Er verhindert Stürze und gibt Halt. Zuhause ereignen sich viele Unfälle, die mit der richtigen Gehhilfe vermeidbar sind.

Unterschiede zu Outdoor-Rollatoren

Der Hauptunterschied liegt in der Bauweise. Outdoor-Rollatoren sind für unebenes Gelände konzipiert, Indoor-Rollatoren für Wendigkeit auf ebenen Flächen. Die Räder von Outdoor-Modellen sind größer und breiter. Ein Zimmerrollator bevorzugt häufig ein Tablett statt dem Sitz, da Zuhause ohnehin Sitzmöglichkeiten vorhanden sind.

Zudem unterscheiden sich die Modelle deutlich im Gewicht. Outdoor-Rollatoren wiegen 8 bis 12 kg, Indoor-Rollatoren hingegen nur 5 bis 7 kg. Diese Gewichtsersparnis macht sie für den Innenbereich deutlich praktischer.

Für wen eignet sich ein Wohnungsrollator?

Indoor-Rollatoren eignen sich für alle Menschen, die im Alltag Unterstützung beim Gehen benötigen. Besonders Senioren profitieren von der erhöhten Sicherheit. Auch nach Operationen oder bei temporären Einschränkungen sind Zimmerrollatoren hilfreich. Personen mit Gleichgewichtsproblemen oder geringer Kraft in den Beinen finden im Stubenrollator den idealen Helfer.

Mehr Sicherheit und Mobilität

Ein Rollator für die Wohnung ist eine wertvolle Investition in Mobilität und Sicherheit. Die schmale Bauweise, das geringe Gewicht und praktische Features wie Tablett und Tasche machen Indoor-Rollatoren zum idealen Hilfsmittel im Alltag. Ob Probleme mit dem Gleichgewicht, temporäre Einschränkungen oder der Wunsch nach mehr Sicherheit – die Vorteile eines Wohnungsrollators liegen auf der Hand.

Bei RCS Pro beraten wir Sie gerne bei der Auswahl des passenden Modells. Unser Sortiment umfasst hochwertige Indoor-Rollatoren in Premium-Qualität von Drive Medical und anderen renommierten Herstellern. Vom schmalen Einsteigermodell bis hin zum Komfort-Rollator mit Pixel-Technologie finden Sie garantiert die richtige Gehhilfe.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen zur Nutzung, zu Ersatzteilen oder zur richtigen Einstellung. Unser Team unterstützt Sie bei allen Schritten – für mehr Mobilität, Unabhängigkeit und Lebensqualität in Ihren eigenen vier Wänden.

Ernährung bei Krebs – ein praxisnaher Leitfaden für Betroffene und Angehörige

Eine Krebsdiagnose stellt das Leben von Betroffenen und Angehörigen grundlegend auf den Kopf und bringt viele neue Herausforderungen mit sich. In dieser belastenden Situation rückt auch die Ernährung in den Fokus, denn sie kann den Therapieverlauf unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität leisten. Gleichzeitig führen Behandlungen wie Chemotherapie oder Bestrahlung häufig zu Nebenwirkungen, die das Essen erschweren. So treten etwa Appetitlosigkeit, Geschmacksveränderungen oder Verdauungsprobleme auf.

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie mit diesen ernährungsbezogenen Schwierigkeiten umgehen können und welche alltagstauglichen Lösungen hilfreich sind. Auf RCS-Pro finden Sie verlässliche Informationen und praktische Empfehlungen, die auf den aktuellen Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft basieren – verständlich, einfühlsam und praxisnah aufbereitet.

Warum ist die Ernährung bei Krebs so wichtig?

Die richtige Ernährung spielt im Rahmen der Krebstherapie eine bedeutende Rolle. Denn ein guter Ernährungszustand kann den Therapieerfolg positiv beeinflussen und die Leistungsfähigkeit der Erkrankten erhalten. Patienten, die ausreichend, nährstoff- und abwechslungsreich essen und trinken, können Nebenwirkungen der Behandlung oft besser verkraften.

Bei einer Tumorerkrankung hat der Körper einen erhöhten Energiebedarf. Gleichzeitig führen Therapienebenwirkungen häufig zu Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Geschmacksveränderungen. Diese Beschwerden machen es vielen Patientinnen und Patienten schwer, ausreichend Nahrung aufzunehmen. Die Folge kann eine Mangelernährung sein, die den Verlauf der Erkrankung negativ beeinflusst.

Einfluss der Ernährung auf die Lebensqualität

Eine ausgewogene Ernährung trägt wesentlich zur Lebensqualität bei. Wenn Betroffene trotz Erkrankung Freude am Essen bewahren können, wirkt sich das positiv auf ihr Wohlbefinden aus. Gemeinsame Mahlzeiten mit Familie und Freunden geben dem Alltag Struktur und schenken wichtige Momente der Normalität.

Auch der Erhalt des Gewichts ist ein wichtiger Faktor. Gewichtsverlust schwächt den Körper zusätzlich und kann die Wirksamkeit der Therapie beeinträchtigen. Eine Mangelernährung ist bei Krebspatienten sehr häufig und kann durch ungewollten Gewichtsverlust entstehen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig gegenzusteuern, wenn sich Ernährungsprobleme abzeichnen.

Häufige Ernährungsprobleme während der Krebsbehandlung

Eine Krebstherapie kann mit unterschiedlichen Beschwerden einhergehen, die das Essen spürbar erschweren. Welche Nebenwirkungen auftreten, hängt sowohl von der Art der Behandlung als auch von der individuellen Situation der Betroffenen ab. Umso wichtiger ist es, der Ernährung während der gesamten Krankheitsphase besondere Aufmerksamkeit zu schenken und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Eine qualifizierte Ernährungsberatung kann dabei helfen, diese Herausforderungen besser zu bewältigen und individuelle Lösungswege zu entwickeln.

Appetitlosigkeit und Übelkeit

Appetitlosigkeit zählt zu den häufigsten Beschwerden bei Krebserkrankungen. Viele Krebs-Patienten haben einfach keinen Hunger mehr, selbst wenn der Körper Nahrung benötigt. Übelkeit kann vor allem während einer Chemotherapie oder Strahlentherapie auftreten und macht das Essen zur Herausforderung.

Bei Appetitlosigkeit helfen oft kleine, häufige Mahlzeiten besser als drei große Portionen am Tag. Speisen, die man gerne mag und die leicht verdaulich sind, sollten bevorzugt werden. Wichtig ist vor allem, dass man isst, wenn der Appetit da ist – unabhängig von festen Essenszeiten.

Geschmacksveränderungen beim Essen und Trinken

Geschmacksveränderungen sind eine ebenso häufige Nebenwirkung der Krebstherapie. Plötzlich schmecken vertraute Speisen anders oder metallisch. Manche Erkrankte entwickeln eine Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel, häufig z.B. gegen Fleisch. Diese Veränderungen können sehr belastend sein und die Freude am Essen und einer gesunden Ernährung mindern.

Unser Tipp: Experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern, um den Geschmack der Gerichte zu verbessern. Kalte Speisen werden oft besser vertragen als warme. Auch die Verwendung von Plastikbesteck statt Metallbesteck kann bei metallischem Geschmack helfen.

Schluckbeschwerden und Mundtrockenheit

Schluckbeschwerden können durch Tumore im Kopf-Hals-Bereich oder als Nebenwirkung der Strahlentherapie auftreten. Auch Schmerzen beim Schlucken sowie Mundtrockenheit machen vielen Krebspatienten zu schaffen. Diese Beschwerden erschweren nicht nur das Essen, sondern auch das Trinken und führen nicht selten zu einer Mangelernährung.

Bei Schluckbeschwerden ist die Konsistenz der Nahrung entscheidend. Weiche, breiige Speisen lassen sich leichter schlucken als feste Nahrung. Ausreichend trinken ist ebenso wichtig, auch wenn es schwerfällt. Spezielle hochkalorische Trinknahrung kann hier eine wertvolle Hilfe sein.

Durchfall und andere Verdauungsprobleme

Durchfall kann als Nebenwirkung verschiedener Krebsmedikamente auftreten und belastet die Betroffenen erheblich. Auch andere Verdauungsprobleme wie Verstopfung oder Blähungen sind nicht selten. Diese Beschwerden beeinflussen die Ernährung der Patienten stark und erfordern eine angepasste Lebensmittelauswahl.

Bei Durchfall sollten Sie auf leicht verdauliche Kost achten und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Meiden Sie fettreiche, stark gewürzte oder blähende Speisen. Eine Ernährungsberaterin kann Ihnen individuelle Ernährungsempfehlungen geben, welche Lebensmittel Sie bevorzugen sollten.

Was sollte man bei Krebs essen und was besser meiden?

Nach einer Krebsdiagnose stellen sich viele Patientinnen und Patienten die Frage, welche Lebensmittel während der Therapie geeignet sind und ob es bestimmte Verbote gibt. Die gute Nachricht: Pauschale Ernährungsverbote existieren nicht. Entscheidend ist vielmehr eine individuelle Ernährung, die sich daran orientiert, was gut vertragen wird, schmeckt und den Körper in dieser besonderen Situation bestmöglich unterstützt.

Bild Copyright: marilyn barbone – stock.adobe.com

Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung sollte den Körper mit ausreichend Energie sowie allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette sind dabei gleichermaßen wichtig. Entgegen weit verbreiteter Annahmen sind Kohlenhydrate nicht grundsätzlich schädlich und sollten fester Bestandteil einer bedarfsdeckenden Ernährung sein.

Als gute Basis gelten Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Milchprodukte sowie Fisch und Fleisch in moderaten Mengen. Ziel ist eine nährstoffreiche Ernährung, die den individuellen Bedarf deckt und den Organismus während der Therapie stärkt.

Eiweiß – ein besonders wichtiger Baustein

Eine ausreichende Proteinzufuhr spielt bei der Krebs-Ernährung eine zentrale Rolle. Eiweiß unterstützt die Regeneration, hilft beim Erhalt der Muskulatur und kann den allgemeinen Ernährungszustand verbessern. Geeignete Eiweißquellen sind unter anderem Milchprodukte, Eier, Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchte und Nüsse. Bei erhöhtem Bedarf oder eingeschränkter Nahrungsaufnahme können auch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein, idealerweise nach Rücksprache mit einer qualifizierten Ernährungsberatung.

Welche Nahrung ist gut für Krebspatientinnen und -patienten?

Grundsätzlich gilt: Essen Sie, was Ihnen schmeckt und was Sie vertragen. Es gibt keine spezielle Krebsdiät oder Ernährungsform, die für alle Patienten gleichermaßen geeignet ist. Wichtiger als strikte Regeln ist es, den Körper mit ausreichend Energie und Nährstoffen zu versorgen. Die Deutsche Krebsgesellschaft betont, dass die Ernährung vor allem bedarfsgerecht sein sollte.

Viele Krebspatienten vertragen mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt besser als drei große Portionen. Auch Zwischenmahlzeiten sind erlaubt und oft sogar notwendig, um den Kalorienbedarf zu decken. Hören Sie auf Ihren Körper und essen Sie, wann immer Sie Appetit haben.

Was sollte man bei einer Krebserkrankung vermeiden?

Es gibt einige Lebensmittel, bei denen Vorsicht geboten ist. Rohes oder unvollständig gegartes Fleisch, rohe Eier, Rohmilchprodukte und roher Fisch sollten gemieden werden, da das Immunsystem während der Therapie geschwächt sein kann. Auch bei Salaten und rohem Gemüse ist sorgfältige Hygiene wichtig.

Stark zuckerhaltige Getränke und Speisen sind zwar nicht verboten, sollten aber nicht die Hauptenergiequelle sein. Bei der Frage, ob Zucker die Krebszellen „füttert“, herrscht oft Unsicherheit. Moderne Leitlinien zeigen jedoch, dass eine strikte Vermeidung von Zucker nicht notwendig ist. Alkohol sollte hingegen während der Therapie möglichst gemieden werden, da er die Wirkung von Medikamenten beeinflussen kann.

Der Stellenwert von hochkalorischer Trinknahrung

Wenn das normale Essen nicht mehr ausreicht, kann hochkalorische Trinknahrung eine wertvolle Unterstützung sein. Diese speziell entwickelten Produkte liefern auf kleinem Volumen viele Kalorien und alle wichtigen Nährstoffen. Sie sind besonders hilfreich, wenn Patienten nur kleine Mengen zu sich nehmen können.

Fresubin Trinknahrung

Wann ist Trinknahrung sinnvoll?

Trinknahrung kommt zum Einsatz, wenn eine ausreichende Ernährung über normale Speisen nicht mehr möglich ist. Dies kann bei starkem Gewichtsverlust, anhaltender Appetitlosigkeit oder Schluckbeschwerden der Fall sein. Auch bei Erkrankungen, die mit einem erhöhten Energiebedarf einhergehen, kann sie helfen, einer Mangelernährung vorzubeugen.

Bei RCS Pro finden Sie eine große Auswahl an hochwertiger Trinknahrung verschiedener Hersteller. Produkte wie Fresubin 2Kcal Drink liefern beispielsweise 400 kcal pro 200ml Flasche und sind reich an Eiweiß. Mit 20g Protein pro Portion unterstützen sie besonders gut den Erhalt der Muskulatur. Diese hochkalorische Trinknahrung ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich – von Vanille und Schokolade bis hin zu fruchtigen Varianten.

Verschiedene Produkte für unterschiedliche Bedürfnisse

Die Auswahl der richtigen Trinknahrung hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Nutricia Fortimel Compactist eine weitere hochkalorische Option mit 2,4 kcal pro ml. Die Produkte gibt es in verschiedenen Ausführungen: manche enthalten Ballaststoffe, andere sind laktosefrei oder glutenfrei. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Sie beraten, welches Produkt für Ihre Situation am besten geeignet ist.

Wichtig ist, dass Trinknahrung die normale Ernährung ergänzt, nicht ersetzt. Gemeinsame Mahlzeiten und der Genuss von normalen Speisen bleiben wichtig für die Lebensqualität. Die Trinknahrung kann beispielsweise zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden, um zusätzliche Kalorien zu liefern, ohne den Appetit auf das normale Essen zu mindern.

Praktische Anwendung im Alltag

Trinknahrung lässt sich einfach in den Alltag integrieren. Die meisten Produkte sind gebrauchsfertig und müssen nur gekühlt oder bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Sie können die Trinknahrung pur trinken oder – je nach Verträglichkeit – in Smoothies, Suppen oder Desserts einarbeiten. Manche Patienten bevorzugen die Trinknahrung leicht gekühlt, andere bei Raumtemperatur.

Die Dosierung richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Zur ergänzenden Ernährung können ein bis drei Portionen täglich sinnvoll sein, zur ausschließlichen Ernährung entsprechend mehr. Ihr behandelnder Arzt wird mit Ihnen gemeinsam einen Ernährungsplan erstellen, der zu Ihrer Situation passt.

Mangelernährung vermeiden und Gewichtsverlust entgegenwirken

Gewichtsverlust ist bei Krebserkrankungen ein ernstzunehmendes Problem. Eine Mangelernährung schwächt das Immunsystem und kann die Wirksamkeit der Krebs-Therapie beeinträchtigen. Ein ungewollter Verlust von fünf Prozent des Körpergewichts innerhalb von drei Monaten gilt als Warnsignal.

Strategien gegen Mangelernährung

Achten Sie auf kalorienreiche Lebensmittel und reichern Sie Ihre Speisen an. Ein Löffel Sahne in der Suppe, Butter auf dem Gemüse oder Nüsse im Müsli erhöhen den Kaloriengehalt. Auch Nahrungsergänzungsmittel können helfen, Nährstofflücken zu schließen. Bei RCS Pro finden Sie hochwertige Produkte für Menschen mit erhöhtem Nährstoffbedarf.

Die Rolle der Ernährungsberatung

Eine professionelle Ernährungsberatung ist für viele Krebspatienten sehr hilfreich. Ernährungsberater kennen sich mit den besonderen Herausforderungen aus und können individuelle Empfehlungen geben oder eine Ernährungstherapie durchführen. Eine qualifizierte Ernährungsberaterin erstellt mit Ihnen einen Ernährungsplan, der zu Ihrem Alltag passt und zeigt, wie Sie mit den Krebs-Nebenwirkungen umgehen können.

Idealerweise nehmen Sie bereits zu Beginn der Krebsbehandlung Kontakt zu einer Ernährungsberatung auf. Sprechen Sie hierzu mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über eine entsprechende Überweisung, da viele Krankenkassen die Kosten ganz oder teilweise übernehmen. Zusätzlich kann der Krebsinformationsdienst dabei helfen, qualifizierte Ernährungsberaterinnen und -berater in Ihrer Nähe zu finden.

Krebsdiäten: Was ist davon zu halten?

Im Internet kursieren zahlreiche sogenannte Krebsdiäten, die versprechen, das Tumorwachstum zu stoppen. Doch Vorsicht: Die meisten haben keinen wissenschaftlich nachgewiesenen Nutzen und können sogar schaden. Superfoods können zwar gesund sein, aber sie können Krebs nicht heilen. Krebsdiäten wie eine ketogene Diät oder extremes Fasten sind für die meisten Krebspatienten nicht empfehlenswert und können zu Mangelernährung führen.

Die Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft empfehlen eine ausgewogene, bedarfsdeckende Ernährung. Es gibt keine Krebs-Diät für alle Patienten. Wenn Sie alternative Ernährungsformen ausprobieren möchten, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich bezüglich der richtigen Ernährung bei Krebs umfangreich beraten.

Praktische Hilfen bei Kau- und Schluckbeschwerden

Wenn feste Nahrung schwer zu kauen oder zu schlucken ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ernährung anzupassen. Die richtige Konsistenz der Speisen spielt dabei eine wichtige Rolle. Pürierte oder passierte Kost kann eine Option sein, ebenso wie weiche, breiige Speisen.

Sondennahrung als Alternative

In manchen Fällen ist eine orale Ernährung vorübergehend oder dauerhaft nicht möglich. Dann kann eine Ernährungssonde helfen, den Körper mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Bei RCS Pro finden Sie auch Sondennahrung und das passende Zubehör für die enterale Ernährung.

Produkte wie HiPP Sondennahrung sind speziell für die Ernährung über eine Sonde entwickelt, können aber auch als Trinknahrung verwendet werden. Sie sind auf Basis natürlicher Lebensmittel hergestellt und enthalten keine künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffe. Mit 1,5 kcal pro ml liefern sie ausreichend Energie, auch bei kleineren Mengen.

Ernährung und Krebsvorbeugung: Ein kurzer Überblick

Während es bei bereits erkrankten Menschen vor allem darum geht, den Ernährungszustand zu erhalten, spielt die Ernährung auch in der Krebsvorbeugung eine wichtige Rolle. Eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise kann das Risiko für einige Krebsarten senken – das zeigen zahlreiche Studien.

Für die Krebsvorbeugung empfehlen Expert:innen eine pflanzenbasierte Kost mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Der Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch sollte begrenzt werden, ebenso wie Alkohol. Diese Empfehlungen gelten allerdings zur Vorbeugung für gesunde Menschen, bei bereits bestehender Krebserkrankung sind die Prioritäten andere.

Der Umgang mit Appetitlosigkeit im Alltag

Appetitlosigkeit gehört zu den belastendsten Ernährungsproblemen bei Krebs. Wir empfehlen Ihnen, die Mahlzeiten so angenehm wie möglich zu gestalten. Eine schön gedeckte Tafel oder das Essen in Gesellschaft können die Freude am Essen erhöhen. Essen Sie zu den Zeitpunkten, zu denen Sie am ehesten Appetit haben – das ist bei vielen Menschen morgens.

An schwierigen Tagen ist hochkalorische Trinknahrung besonders hilfreich. Ein kleines Glas liefert viele Nährstoffe auf wenig Volumen. Setzen Sie sich nicht unter Druck. Es ist normal, dass es während der Krebsbehandlung Phasen gibt, in denen das Essen schwerfällt. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Team, wenn die Appetitlosigkeit anhält.

Die Bedeutung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr

Neben dem Essen ist auch das Trinken von großer Bedeutung. Viele Patienten vergessen im Alltag, ausreichend zu trinken, oder haben aufgrund von Übelkeit oder Mundtrockenheit Schwierigkeiten damit. Doch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für alle Körperfunktionen.

Versuchen Sie, über den Tag verteilt regelmäßig zu trinken, auch wenn Sie keinen Durst verspüren. Wasser, ungesüßte Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte sind gute Optionen. Auch Suppen und wasserreiches Obst tragen zur Flüssigkeitsversorgung bei. Bei Mundtrockenheit können häufige, kleine Schlucke helfen.

Gemeinsam durch die Erkrankung: Unterstützung für Angehörige

Als Angehöriger können Sie viel zur guten Ernährung beitragen. Übernehmen Sie nach Möglichkeit das Einkaufen und Kochen. Seien Sie aber nicht enttäuscht, wenn das Essen nicht gegessen wird, denn wie schon erwähnt ist Appetitlosigkeit ein häufiges Problem. Essen Sie gemeinsam, auch wenn der erkrankte Mensch nur kleine Mengen zu sich nimmt. Vermeiden Sie jedoch Druck, das verschlimmert die Situation nur.

Manchmal brauchen auch Angehörige Unterstützung. Eine Ernährungsberatung kann zeigen, wie Sie optimal helfen können. Auch Selbsthilfegruppen können hilfreich sein.

Wo finden Sie weitere Informationen und Hilfe?

Wenn Sie Fragen zum Thema Ernährung bei Krebs haben, gibt es verschiedene Anlaufstellen. Der Krebsinformationsdienst bietet kostenlose telefonische Beratung und auf seiner Website umfangreiche Informationen. Auch die Deutsche Krebsgesellschaft stellt auf ihren Internetseiten fundierte Hinweise zur Verfügung.

Ihr behandelndes Team in der Klinik oder Praxis ist ebenfalls eine wichtige Anlaufstelle. Zögern Sie nicht, alle Ihre Fragen zu stellen. Es gibt keine dummen Fragen, wenn es um Ihre Gesundheit geht! Viele Kliniken bieten auch spezielle Sprechstunden für Ernährungsfragen oder unterstützen mit einer Ernährungstherapie.

Praktische Produkte für den Alltag bei RCS Pro

Im Shop von RCS Pro finden Sie eine sorgfältige Auswahl an Produkten, die Menschen mit Krebserkrankungen im Alltag unterstützen können. Neben der bereits erwähnten Trinknahrung bieten wir auch Nahrungsergänzungsmittel, die speziell für Menschen mit erhöhtem Nährstoffbedarf entwickelt wurden.

Unser Sortiment umfasst Produkte renommierter Hersteller wie Fresenius Kabi, Nutricia und HiPP. Alle Produkte sind auf spezifische Bedürfnisse abgestimmt, ob hochkalorisch, proteinreich, laktosefrei oder glutenfrei. Bei Fragen zur Produktauswahl steht Ihnen unser kompetentes Service-Team gerne zur Verfügung.

Die richtige Ernährung als wichtiger Baustein bei Krebs

Die Ernährung bei Krebs braucht individuelle Lösungen, denn eine allgemeingültige Empfehlung gibt es nicht. Entscheidend ist, auf die Signale des eigenen Körpers zu achten und bei Bedarf professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Eine angepasste Ernährung kann den Therapieerfolg positiv beeinflussen und wesentlich zur Erhaltung der Lebensqualität beitragen. Wenn das normale Essen zeitweise schwerfällt, können moderne Hilfsmittel wie hochkalorische Trinknahrung eine sinnvolle und entlastende Ergänzung sein. Auf unserer Website finden Sie in der Kategorie „Ernährung“ passende Produkte für individuelle Bedürfnisse.

Behalten Sie dabei stets im Blick: Jeder Bissen zählt. Gehen Sie achtsam und nachsichtig mit sich selbst um und akzeptieren Sie, dass es sowohl gute als auch schwierigere Tage geben kann. Mit Geduld, Kreativität und der passenden Unterstützung lässt sich auch in dieser herausfordernden Phase eine ausreichende und stärkende Ernährung sicherstellen.

Rollstuhlrampen & Treppensteiger: Barrierefreiheit für Zuhause

Barrierefreiheit beginnt vor der eigenen Haustür. Für Menschen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, stellen bereits kleine Höhenunterschiede wie Türschwellen, einzelne Stufen oder der Hauseingang ein erhebliches Hindernis dar. Rollstuhlrampen und Treppensteiger bieten hier praktische Lösungen, um die Mobilität zu erhalten und ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Rollstuhlrampen gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln für Barrierefreiheit und ermöglichen es Rollstuhlfahrern, Höhenunterschiede sicher zu überwinden. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige zu den verschiedenen Rollstuhlrampen, Rampensystemen, deren Planung und Finanzierung.

Warum Barrierefreiheit im eigenen Haus so wichtig ist

Die eigenen vier Wände sollten ein Ort sein, an dem sich Menschen jeden Alters frei und sicher bewegen können. Doch viele Wohnungen und Häuser weisen Barrieren auf, die für Rollstuhlfahrer oder Personen mit einem Rollator zu unüberwindbaren Hindernissen werden. Schon eine einzelne Stufe am Hauseingang kann den Zugang zur Wohnung erschweren oder sogar unmöglich machen. Hier schaffen Rollstuhlrampen und andere Hilfsmittel Abhilfe und ermöglichen Menschen im Rollstuhl den barrierefreien Zugang.

Die Bedeutung der Barrierefreiheit geht weit über reine Mobilität hinaus. Sie trägt maßgeblich zur Lebensqualität bei und ermöglicht es Menschen mit eingeschränkter Mobilität, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dank moderner Rollstuhlrampen, durchdachter Rampensysteme und innovativer Lösungen lassen sich heute nahezu alle Höhenunterschiede überwinden – sei es im Innen- oder Außenbereich. Rollstuhlrampen sind dabei oft die erste Wahl, wenn es um die Überwindung von Stufen und Türschwellen geht.

Rollstuhlrampen: Die wichtigsten Informationen im Überblick

Rollstuhlrampen sind geneigte Flächen, die es ermöglichen, Höhenunterschiede zwischen zwei Ebenen zu überwinden. Sie bestehen entweder aus einer durchgehenden Fläche oder aus zwei parallelen Schienen. Je nach Situation und Anforderungen kommen unterschiedliche Modelle zum Einsatz.

Mobile Rampen: Flexibel und transportabel

Mobile Rampen zeichnen sich durch ihre Flexibilität aus. Sie lassen sich je nach Bedarf aufstellen, zusammenklappen und transportieren. Diese Varianten eignen sich besonders für temporäre Lösungen oder wenn die Rampen an verschiedenen Orten eingesetzt werden sollen. Mobile Rollstuhlrampen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie sind ideal für Rollstuhlfahrer, die flexibel bleiben möchten:

Klapprampen: Diese mobilen Rampen lassen sich in der Mitte zusammenklappen und sind dank ihres geringen Gewichts leicht zu transportieren. Sie eignen sich ideal für den gelegentlichen Einsatz, beispielsweise beim Überwinden von einzelnen Stufen oder Türschwellen. Rollstuhlfahrer schätzen diese Rampen wegen ihrer einfachen Handhabung.

Teleskoprampen: Teleskoprampe lassen sich in der Länge verstellen und an unterschiedliche Höhenunterschiede anpassen. Dies macht diese Rampen besonders vielseitig einsetzbar. Bei RCS-Pro finden Sie beispielsweise die Rehasense Pondus F2 Rampe – eine hochwertige Teleskoprampe aus Aluminium, die faltbar ist und mit einer Transportsicherungssperre ausgestattet ist. Diese Rollstuhlrampen sind in den Längen 110 cm, 150 cm oder 200 cm erhältlich und verfügen über einen ergonomischen Tragegriff sowie Antirutschbelag für maximale Sicherheit. Die Tragkraft dieser Rampen ist mit bis zu 350 kg sehr hoch, sodass auch schwere Rollstühle problemlos darüber fahren können.

Schwellenrampen: Für kleinere Hindernisse wie Türschwellen oder Absätze eignen sich kompakte Schwellenrampen besonders gut. Die Rolko Quick 2go Rampe aus dem Sortiment von RCS-Pro ist eine flexible Gummirampe für Rollstuhlfahrer, die beliebig erweiterbar ist. Dank des modularen Systems mit Clip-Verbindern lässt sich diese mobile Rampe perfekt an unterschiedliche Schwellenhöhen anpassen – von 11 mm bis 77 mm. Diese Rampen sind sowohl für den Innen- als auch Außenbereich geeignet, rutschfest und bis zu 250 kg belastbar. Die Tragkraft macht sie ideal für den Einsatz mit verschiedenen Rollstuhl-Modellen und auch für Rollatoren.

Für besonders kleine Hindernisse bietet sich auch die Doorstep Rampe Micro an. Diese leichte Aluminiumrampe mit einer Spurbreite von 25 cm ist ideal zum Überwinden von Stufen zwischen 30 und 70 mm Höhe. Sie ist faltbar, leicht transportierbar und mit praktischen Tragegriffen ausgestattet. Damit ist sie der ideale Begleiter für unterwegs. Rollstuhlfahrer können diese Rampen problemlos selbst mitführen und bei Bedarf aufstellen.

Fest installierte Rampen: Dauerhafte Lösungen für Ihr Zuhause

Fest installierte Rollstuhlrampen dienen als permanente Lösung und werden häufig an Hauseingängen oder im öffentlichen Bereich eingesetzt. Sie bieten eine stabile und sichere Möglichkeit, Treppen und größere Höhenunterschiede zu überwinden. Fest verbaute Rampen und Rampensysteme sind besonders robust und können individuell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Rollstuhlfahrer profitieren von der dauerhaften Verfügbarkeit dieser Rampen.

Diese Rampensysteme bestehen oft aus mehreren Rampenmodulen, die miteinander verbunden werden. Bei längeren Rollstuhlrampen ist häufig ein Zwischenpodest erforderlich, auf dem Rollstuhlfahrer eine Pause einlegen können. Modulare Rampensysteme ermöglichen es, auch mehrere Stufen sicher zu überbrücken und komplexe Höhenunterschiede zu bewältigen. Die Planung solcher Rollstuhlrampen erfordert eine genaue Berechnung der Steigung und der erforderlichen Länge.

Die richtige Steigung: Ein entscheidender Faktor

Die Steigung einer Rollstuhlrampe ist einer der wichtigsten Aspekte bei der Planung. Sie entscheidet darüber, wie leicht oder schwer eine Rampe für Rollstuhlfahrer zu befahren ist. Grundsätzlich gilt: Je geringer die Steigung der Rollstuhlrampen, desto komfortabler und sicherer ist die Nutzung für Rollstuhl und Rollator. Die richtige Steigung trägt entscheidend zur Sicherheit bei.

Vorgaben nach DIN-Norm

Die DIN 18040 regelt die Anforderungen an barrierefreies Bauen und gibt auch Empfehlungen für Rollstuhlrampen. Die Norm besteht aus zwei Teilen:

  • DIN 18040-1: Vorgaben für den öffentlichen Bereich
  • DIN 18040-2: Empfehlungen für den privaten Bereich

Im öffentlichen Bereich darf die Steigung von Rollstuhlrampen maximal 6% betragen. Das bedeutet, dass für jeden Meter Höhendifferenz mindestens 16,67 Meter Rampenlänge erforderlich sind. Diese Norm stellt sicher, dass Rollstuhlfahrer die Rollstuhlrampen selbstständig und ohne fremde Hilfe befahren können. Die korrekte Steigung ist essenziell für die Sicherheit.

Im privaten Bereich sind die Voraussetzungen für Rollstuhlrampen weniger streng. Hier können Rampen mit einer Steigung von bis zu 20% realisiert werden, sofern eine Begleitperson zur Unterstützung vorhanden ist. Allerdings sollte auch im privaten Bereich bei Rollstuhlrampen eine möglichst geringe Steigung gewählt werden, um die Sicherheit und den Komfort für Rollstuhlfahrer zu maximieren.

Steigungen in der Praxis

Für die Praxis lassen sich folgende Richtwerte festhalten:

  • Bis 6% Steigung: Gut von Selbstfahrern im Rollstuhl befahrbar, entspricht den Anforderungen im öffentlichen Bereich für Rollstuhlrampen
  • Bis 10% Steigung: Von trainierten und kräftigen Rollstuhlfahrern in der Regel noch selbstständig zu bewältigen, empfohlen für private Rollstuhlrampen
  • Bis 20% Steigung: Nur mit Helfer oder E-Rollstuhl zu empfehlen, maximale Obergrenze für Rollstuhlrampen

Bei Elektrorollstühlen ist unbedingt die vom Hersteller angegebene maximale befahrbare Steigung zu beachten. Nicht jeder E-Rollstuhl kann Rollstuhlrampen mit 20% Steigung bewältigen. Die Steigung sollte immer auf die individuellen Bedürfnisse der Rollstuhlfahrer abgestimmt werden.

Bild © Adam Wasilewski – stock.adobe.com

Berechnung der Rampenlänge

Die benötigte Rampenlänge lässt sich mit folgender Formel berechnen:

Höhe des Hindernisses in cm / Steigung in % = Länge der Rampe in Metern

Beispiel: Bei einer Treppe mit einer Höhe von 36 cm und einer gewünschten Steigung von 10% ergibt sich: 36 cm / 10% = 3,6 m Rampenlänge.

Wenn die Höhe einer Treppe nicht im Ganzen gemessen werden kann, werden die einzelnen Stufen gemessen und die Höhen anschließend addiert. Wichtig ist dabei, alle Maß-Angaben präzise zu erfassen, um die korrekte Länge der Rampe zu ermitteln. Die richtige Rampenlänge ist entscheidend für eine komfortable und sichere Nutzung. Bei längeren Rampen sollten Sie auch die Möglichkeit eines Zwischenpodests einplanen.

Weitere wichtige Kriterien bei der Auswahl von Rollstuhlrampen

Neben der Steigung spielen weitere Faktoren eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der passenden Rampe:

Rampenbreite

Die Breite der Rollstuhlrampen muss ausreichend sein, um den Rollstuhl oder Rollator sicher darauf zu manövrieren. Als Mindestmaß gelten 90 cm Breite für einfache Rampen. Bei Rampen im öffentlichen Bereich wird oft eine Breite von mindestens 120 cm empfohlen, um auch das Begegnen oder Überholen zu ermöglichen. Die richtige Breite ist wichtig für die Sicherheit der Rollstuhlfahrer.

Bei Schienenrampen ist die Spurbreite entscheidend. Sie muss exakt zum Abstand der Rollstuhlräder passen. Die meisten Rampen-Modelle sind jedoch auf Standardmaße ausgelegt und für gängige Rollstühle geeignet.

Tragkraft und Belastbarkeit

Die Tragkraft einer Rollstuhlrampe muss das Gewicht des Rollstuhls oder Rollators plus der Person tragen können. Bei manuellen Rollstühlen liegt das Gesamtgewicht meist zwischen 100 und 150 kg. Elektrorollstühle sind deutlich schwerer und können schnell 200 kg oder mehr auf die Waage bringen. Achten Sie daher beim Kauf von Rollstuhlrampen unbedingt auf die angegebene maximale Tragkraft der Rampe. Die Tragkraft ist ein entscheidendes Sicherheitskriterium für Rollstuhlfahrer.

Hochwertige Rollstuhlrampen wie die Produkte von RCS-Pro bieten in der Regel eine Tragkraft von mindestens 250 kg und sind damit auch für schwere Elektrorollstühle geeignet. Die hohe Tragkraft garantiert Sicherheit und Langlebigkeit der Rampen.

Material und Oberflächen

Rollstuhlrampen werden aus verschiedenen Materialien gefertigt:

  • Aluminium: Leicht, stabil und korrosionsbeständig. Ideal für mobile Rollstuhlrampen und den Außeneinsatz. Viele mobile Rampen für Rollstuhlfahrer werden aus diesem Material hergestellt.
  • Gummi: Flexibel, rutschfest und dämpfend. Besonders für Schwellenrampen geeignet. Gummi-Rollstuhlrampen sind ideal für den Innenbereich.
  • Stahl: Sehr robust und tragfähig, aber schwerer als Aluminium. Wird oft für fest installierte Rollstuhlrampen verwendet.

Die Oberfläche von Rollstuhlrampen sollte rutschfest sein, um auch bei Nässe oder Schnee einen sicheren Halt zu bieten. Geriffelte oder mit einem Antirutschbelag versehene Rampen sorgen für zusätzliche Sicherheit bei allen Rollstuhl-Modellen.

Bild © Михаил Решетников – stock.adobe.com

Treppensteiger: Alternative für schwierige Situationen

Neben Rollstuhlrampen gibt es noch eine weitere Lösung für die Überwindung von Treppen: Treppensteiger. Diese Geräte ermöglichen es, Treppen zu überwinden, ohne dass eine Rampe installiert werden muss. Besonders bei beengten Platzverhältnissen oder denkmalgeschützten Gebäuden, wo der Einbau einer Rampe nicht möglich ist, bieten Treppensteiger eine praktische Alternative.

Funktionsweise und Varianten

Treppensteiger gibt es in verschiedenen Ausführungen:

Mobile Treppensteiger: Diese Geräte sind mit einer elektrischen oder manuellen Steighilfe ausgestattet und ermöglichen es, Stufen zu überwinden. Eine Begleitperson ist dabei in der Regel erforderlich.

Rollstuhl-Raupensysteme: Diese Systeme werden am Rollstuhl montiert und ermöglichen das selbstständige Befahren von Treppen. Sie sind besonders für den regelmäßigen Einsatz geeignet.

Sitzlift-Systeme: Bei dieser Variante wird die Person auf einen Sitz gesetzt, der entlang der Treppe fährt. Der Rollstuhl wird separat transportiert.

Treppensteiger sind allerdings in der Anschaffung meist deutlich teurer als Rampen und erfordern häufig eine gewisse Einweisung und Übung in der Handhabung. Sie sind daher vor allem dann eine sinnvolle Lösung, wenn bauliche Gegebenheiten den Einbau einer Rampe nicht zulassen.

Einsatzbereiche im Innen- und Außenbereich

Rollstuhlrampen kommen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich zum Einsatz. Die Anforderungen unterscheiden sich dabei je nach Einsatzort:

Rampen für den Hauseingang

Der Hauseingang ist oft die erste Barriere, die mit Rollstuhlrampen überwunden werden muss. Hier bieten sich fest installierte Rampensysteme oder stabile mobile Rampen an. Wichtig ist, dass die Rampen für den Hauseingang witterungsbeständig und rutschfest sind. Im Außenbereich sollten Rampen aus Aluminium oder verzinktem Stahl verwendet werden, da diese Materialien Regen, Schnee und Frost standhalten. Die Rampen am Hauseingang sind besonders wichtig für die Mobilität der Rollstuhlfahrer.

Türschwellen und kleine Absätze

Im Innenbereich sind es oft Türschwellen oder kleine Absätze, die zu Hindernissen für Rollstuhlfahrer werden. Hier reichen meist kompakte Schwellenrampen aus. Diese Rollstuhlrampen für den Innenbereich lassen sich schnell und einfach verlegen und nehmen kaum Platz weg. Die Rolko Quick 2go Rampe von RCS-Pro ist dafür beispielsweise eine ideale Lösung. Sie ist flexibel, erweiterbar und für verschiedene Schwellenhöhen geeignet. Solche mobile Rampen sind perfekt für den Innen-Einsatz in Haus und Wohnung.

Öffentlicher Bereich und Gebäude

Im öffentlichen Bereich gelten strengere Anforderungen nach DIN 18040-1 für Rollstuhlrampen. Rampen dürfen hier eine maximale Steigung von 6% aufweisen und müssen über eine ausreichende Breite sowie Sicherheitsvorrichtungen wie Handläufe verfügen. Auch Podeste sind bei längeren Rollstuhlrampen vorgeschrieben, damit Rollstuhlfahrer Pausen einlegen können. Die Norm stellt sicher, dass Rollstuhlrampen im öffentlichen Bereich von allen Menschen sicher genutzt werden können.

Planung und Montage: So gehen Sie vor

Die Planung einer Rollstuhlrampe erfordert Sorgfalt und sollte gut durchdacht sein. Folgende Schritte sind dabei zu beachten:

Schritt 1: Situation und Bedürfnisse analysieren

Zunächst sollten Sie die örtlichen Gegebenheiten genau analysieren. Messen Sie die Höhendifferenz, die überwunden werden muss, und prüfen Sie, wie viel Platz für eine Rampe zur Verfügung steht. Überlegen Sie auch, wer die Rampe nutzen wird und ob diese selbstständig oder mit Hilfe befahren werden soll.

Schritt 2: Passende Rampe auswählen

Basierend auf diesen Informationen können Sie die passenden Rollstuhlrampen auswählen. Achten Sie auf die richtige Länge, eine ausreichende Breite und eine angemessene Tragkraft der Rollstuhlrampen. Bei Unsicherheiten bietet RCS-Pro eine umfassende Produktberatung, um die beste Lösung für Ihre Situation zu finden. Die Experten helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Rollstuhlrampen für Rollstuhl oder Rollator.

Schritt 3: Montage und Installation

Mobile Rampen lassen sich in der Regel ohne großen Aufwand aufstellen. Achten Sie darauf, dass die Rampe fest und sicher positioniert ist und nicht verrutschen kann. Fest installierte Rampensysteme sollten von Fachleuten montiert werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Schritt 4: Regelmäßige Wartung

Auch Rampen benötigen Pflege und Wartung. Kontrollieren Sie regelmäßig die Oberfläche auf Beschädigungen, prüfen Sie die Stabilität und reinigen Sie die Rampe von Schmutz und Laub. Im Winter sollten Rampen von Schnee und Eis befreit werden, um Rutschgefahr zu vermeiden.

Finanzierung und Förderung: Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten für Rollstuhlrampen können je nach Modell und Ausführung stark variieren. Mobile Rollstuhlrampen sind in der Regel günstiger als fest installierte Rampensysteme. Doch in vielen Fällen müssen Sie die Kosten für Rollstuhlrampen nicht allein tragen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Förderung und Kostenübernahme.

Kostenübernahme durch die Pflegekasse

Die Pflegekasse kann unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für Rollstuhlrampen übernehmen. Voraussetzung ist, dass die Rollstuhlrampen als wohnumfeldverbessernde Maßnahme anerkannt werden. Der Antrag sollte vor dem Kauf der Rollstuhlrampen gestellt werden.

Die Pflegekasse übernimmt bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme für Rollstuhlrampen und andere barrierefreie Umbaumaßnahmen. Leben mehrere pflegebedürftige Personen im Haushalt, kann dieser Betrag entsprechend vervielfacht werden. Wichtig ist, dass ein Pflegegrad vorliegt und die Notwendigkeit der Rollstuhlrampen durch ein ärztliches Attest nachgewiesen wird.

Weitere Kostenträger und Förderung

Neben der Pflegekasse kommen auch andere Kostenträger infrage:

  • Krankenkasse: Bei medizinischer Notwendigkeit kann die Krankenkasse die Kosten für Rollstuhlrampen übernehmen.
  • Rentenversicherung: Bei Rampen, die für die Berufstätigkeit notwendig sind.
  • Integrationsamt: Für Maßnahmen am Arbeitsplatz.
  • KfW-Förderung: Über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ können zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse beantragt werden. Diese Förderung gilt sowohl für Pflegekasse-Antragsteller als auch für Menschen, die vorbeugend barrierefrei umbauen möchten.

Die Auswahl des richtigen Kostenträgers hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Eine Beratung durch die Pflegekasse oder spezialisierte Berater kann hier hilfreich sein.

Preise und Rabatt-Aktionen

Die Preise für Rollstuhlrampen variieren je nach Länge, Material und Ausführung. Einfache Schwellenrampen sind bereits ab etwa 50 Euro erhältlich. Hochwertige Teleskoprampen oder fest installierte Systeme können mehrere hundert bis tausend Euro kosten.

Bei RCS-Pro profitieren Sie von fairen Preisen und regelmäßigen Angeboten. Zudem bietet der Shop einen schnellen Versand und eine kompetente Beratung, um die beste Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.

Service und Beratung bei RCS-Pro

Bei RCS-Pro finden Sie nicht nur hochwertige Rollstuhlrampen und Zubehör, sondern auch einen umfassenden Service. Das erfahrene Team steht Ihnen bei allen Fragen zur Seite.

Umfangreiches Produktsortiment

Im RCS-Pro Shop finden Sie eine große Auswahl an Produkten für Barrierefreiheit und Mobilität. Neben Rollstuhlrampen bietet das Sortiment auch Rollstühle, Rollatoren, Transferhilfen und weiteres Zubehör. Alle Produkte stammen von renommierten Herstellern und entsprechen höchsten Qualitätsstandards.

Schnelle Lieferung und Versand

RCS-Pro legt großen Wert auf eine schnelle und zuverlässige Lieferung. Die meisten Artikel sind sofort lieferbar und werden innerhalb kürzester Zeit versandt. So können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Hilfsmittel schnell bei Ihnen ankommen.

Barrierefreiheit als Schlüssel zu mehr Lebensqualität

Rollstuhlrampen und Treppensteiger sind mehr als nur praktische Hilfsmittel. Sie sind der Schlüssel zu einem selbst bestimmten Leben. Sie ermöglichen Menschen mit eingeschränkter Mobilität, ihr Zuhause ohne Hindernisse zu nutzen und weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen.

Sicherheit geht vor

Bei allen Maßnahmen zur Barrierefreiheit steht die Sicherheit an erster Stelle. Hochwertige Rampen mit rutschfesten Oberflächen, ausreichender Tragkraft und stabiler Konstruktion minimieren das Unfallrisiko und geben Nutzern sowie Angehörigen ein sicheres Gefühl.

Individuelle Lösungen für jeden Bedarf

Jede Wohnung, jedes Haus und jede persönliche Situation ist anders. Dank der Vielzahl an verfügbaren Modellen und Varianten lässt sich für nahezu jede Anforderung die passende Lösung finden. Ob mobile Rampen für die gelegentliche Nutzung, fest installierte Systeme für den Hauseingang oder kompakte Schwellenrampen für den Innenbereich – die Auswahl ist groß.

Barrierefreiheit für Zuhause ist machbar

Mit den richtigen Rollstuhlrampen und durchdachten Rampensystemen lässt sich Barrierefreiheit im eigenen Zuhause problemlos realisieren. Eine sorgfältige Planung, die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Rollstuhlfahrer und die Auswahl hochwertiger Rollstuhlrampen sind dabei entscheidend.

Bei RCS-Pro finden Sie alles, was Sie für ein barrierefreies Wohnen benötigen – von mobilen Rollstuhlrampen wie der Rehasense Pondus F2 über flexible Schwellenrampen wie die Rolko Quick 2go bis hin zu kompakten Lösungen wie der Doorstep Rampe Micro. Profitieren Sie von der Expertise des RCS-Pro Teams, einer umfassenden Beratung und schnellen Lieferung direkt zu Ihnen nach Hause.

Überwinden Sie Hindernisse, gewinnen Sie Mobilität zurück und gestalten Sie Ihr Zuhause barrierefrei – dank moderner Rollstuhlrampen und der umfassenden Unterstützung von RCS-Pro.

Sie haben Fragen zu Rollstuhlrampen oder benötigen eine persönliche Beratung? Das Team von RCS-Pro steht Ihnen gerne zur Verfügung. Entdecken Sie jetzt das umfangreiche Sortiment an Rollstuhlrampen im RCS-Pro Shop und finden Sie die passende Lösung für Ihre Situation!