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Trinknahrung nach einer Zahn-OP: Richtig essen für eine schnelle Wundheilung

Eine Zahn-OP – ob Weisheitszahn-OP, Zahnentfernung oder ein anderer zahnärztlicher Eingriff – stellt den Körper vor eine besondere Herausforderung. Der Mund braucht Zeit zur Erholung, die Wunde im Kiefer ist empfindlich, und trotzdem muss der Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, um die Heilung voranzutreiben. Genau hier spielt die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle – und Trinknahrung nach einer Zahn-OP kann dabei eine ideale Lösung sein.

Was passiert nach einer Zahn-OP im Mund?

Unmittelbar nach dem Eingriff befindet sich das Gewebe im Mundbereich in einem empfindlichen Zustand. Die Wunde beginnt zu heilen, der Körper bildet ein schützendes Blutkoagel (Blutpfropf), das die Grundlage für die Wundheilung bildet. Gleichzeitig reagiert der Kiefer mit Schwellungen, die besonders in den ersten Tagen nach der OP deutlich spürbar sind. Auch die Betäubung hält anfangs noch an, was das Schmerzempfinden vorübergehend dämpft – aber Vorsicht: Wer unter der Betäubung zu fest kaut, riskiert Verletzungen an Lippe, Zunge oder Mundschleimhaut, ohne es zu merken.

Bei einer Weisheitszahn-OP ist die Belastung des Kiefers besonders hoch, da die Weisheitszähne tief im Kieferknochen verankert sind und der chirurgische Eingriff entsprechend intensiv ist. Nachblutungen, Schwellungen und ein geschwollenes Gewebe rund um die Wange sind in den ersten beiden Tagen völlig normal. Patienten berichten häufig, dass selbst das Schlucken von Speisen anfangs beschwerlich ist.

Ernährung in den ersten Tagen: Was ist erlaubt?

Die Wahl der richtigen Lebensmittel ist in den ersten Tagen nach dem Eingriff entscheidend. Die Grundregel lautet: weich, lauwarm, schonend. Feste, harte oder krümelige Speisen können die Wunde verletzen, das Blutkoagel lösen und zu Nachblutungen oder sogar Komplikationen wie eine schmerzhafte Entzündung der Alveole (Dry Socket/trockene Alveole) führen. Gerade nach einer Weisheitszahn-OP, bei der die Weisheitszähne häufig unter dem Zahnfleisch liegen und operativ freigelegt werden müssen, ist das Risiko für solche Komplikationen besonders hoch.

In den ersten beiden Tagen nach der Zahn-OP sollte die Ernährung so wenig Kauaufwand wie möglich erfordern. Viele Patienten unterschätzen, wie eingeschränkt der Kiefer in dieser Phase ist – selbst das Kauen von weichem Brot kann die Wunde unnötig belasten. Gut verträgliche und zugleich nährstoffreiche Lebensmittel sind unter anderem:

  • Weich gekochte Suppen ohne harte Einlagen
  • Püriertes Gemüse und Kartoffeln ohne Stücke
  • Weiche Milchprodukte wie Joghurt oder Quark (kühl bis lauwarm, nicht heiß)
  • Nudeln, weich gegart und ohne Soßen mit harten Zutaten
  • Milchsäurebakterien-reiche Produkte wie Kefir, die von vielen gut vertragen werden

Wichtig ist außerdem, ausreichend zu trinken. Wasser und lauwarmer Tee sind ideal – kohlensäurehaltige Getränke hingegen sollten in den ersten Tagen gemieden werden, da sie die Wunde reizen können. Alkohol ist nach einer Zahn-OP tabu: Er fördert Nachblutungen, hemmt die Wundheilung und kann Entzündungen begünstigen. Auch heiße Getränke sind problematisch, da Hitze die Durchblutung im Kiefer steigert und Blutungen fördern kann – halten Sie Ihre Getränke also lauwarm, nicht heiß.

Nutricia Fortimel Compact

Trinknahrung: Die praktische Lösung für die Nachsorge

Gerade in der empfindlichen Phase nach einer Weisheitszahn-OP oder einer umfangreichen Zahnentfernung stellt sich für viele Patienten die Frage: Wie versorge ich meinen Körper ausreichend, wenn ich kaum essen kann? Hier kommt Trinknahrung ins Spiel. Sie liefert alle wichtigen Nährstoffe – Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe – in flüssiger Form und belastet dabei weder den Kiefer noch die Wunde.

Medizinische Trinknahrung ist speziell für Situationen konzipiert, in denen eine normale Nahrungsaufnahme nicht möglich oder eingeschränkt ist. Nach einer Zahn-OP ist dies häufig der Fall: Kauen schmerzt, der Mund lässt sich kaum öffnen, und die Schonung der Wunde hat oberste Priorität. Trinknahrung kann in dieser Phase nicht nur die Nährstoffversorgung sichern, sondern den Körper unterstützen, indem sie Energie und Eiweiß bereitstellt – beides ist wichtig für die Geweberegeneration.

Ein weiterer Vorteil: Trinknahrung ist trinkfertig, erfordert keinerlei Zubereitung und belastet weder Kiefer noch Wunde. Wer nach einer Weisheitszahn-OP kaum den Mund öffnen kann, ist mit einer kleinen Flasche Trinknahrung gut bedient – ohne Kauen, ohne Schmerzen, aber mit allen Nährstoffen, die die Heilung benötigt. Besonders die Kombination aus milchsäurebakterienreichen Produkten wie Joghurt und ergänzender medizinischer Trinknahrung hat sich in der Praxis bewährt: Sie versorgt den Körper rundum und unterstützt das natürliche Gleichgewicht der Mundflora während der Behandlung.

Im Sortiment von RCS-Pro finden Sie eine breite Auswahl an hochwertiger Trinknahrung, die sich für die Nachsorge nach einem zahnärztlichen Eingriff eignet:

Fresubin Trinknahrung
  • Fortimel 1.5 kcal (Nutricia/Danone): Eine vollbilanzierte, hochkalorische Trinknahrung mit 1,5 kcal/ml, erhältlich in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Vanille, Erdbeere, Schokolade und Banane. Sie ist laktosearm und liefert alle lebensnotwendigen Nährstoffe.
  • Fortimel Protein 2 kcal: Mit 2,0 kcal/ml und einem erhöhten Proteingehalt von über 20 g je Flasche ist dieses Produkt besonders geeignet, wenn der Körper nach einem Eingriff gezielt mit Eiweißen für die Wundheilung versorgt werden soll.
  • Fortimel Jucy Plus: Für alle, die eine fruchtig-klare Trinknahrung bevorzugen – ideal, wenn cremige Produkte nach der Operation nicht gut toleriert werden. Erhältlich in Geschmacksrichtungen wie Birne-Holunder, Himbeere und Mango-Ananas.
  • Fresubin 2 kcal DRINK (Fresenius Kabi): Eine bewährte hochkalorische Option für Patienten mit erhöhtem Energiebedarf, auch in Verbindung mit Schwellungen und Schmerzen nach umfangreichen Eingriffen.

Alle Produkte sind trinkfertig, im Kühlschrank lagerbar und lassen sich problemlos in den Alltag zu Hause integrieren. Nach dem Öffnen sollten angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 24 Stunden verbraucht werden.

Was nach einer Zahn-OP unbedingt vermieden werden sollte

Neben der Wahl der richtigen Lebensmittel ist das richtige Verhalten nach dem Eingriff ebenso wichtig. Folgende Vorsichtsmaßnahmen sollten Patienten nach einer Zahnentfernung oder Weisheitszahn-OP beachten:

  1. Kein Alkohol – Alkohol erweitert die Blutgefäße, begünstigt Nachblutungen und hemmt die körpereigene Abwehr. Auf alkoholhaltige Getränke sollte mindestens drei Tage (oder nach Zahnarztanweisung) nach dem Eingriff vollständig verzichtet werden.
  2. Kein Rauchen – Nikotin schränkt die Durchblutung ein und verlangsamt die Wundheilung erheblich. Das Risiko für Komplikationen wie Wundheilungsstörungen oder Entzündungen steigt deutlich.
  3. Keine harten oder krümeligen Speisen – Nüsse, Chips, knuspriges Brot oder rohes Gemüse können direkt auf die Wunde treffen und die Heilung stören.
  4. Nicht mit dem Strohhalm trinken – Der Unterdruck beim Trinken durch einen Strohhalm kann das Blutkoagel aus der Wunde lösen und eine sogenannte Dry Socket (trockene Alveole) verursachen – eine der häufigsten und schmerzhaftesten Komplikationen nach einer Zahnentfernung.

Ruhe ist entscheidend – Körperliche Schonung und ausreichend Ruhe in den ersten Tagen fördern die Heilung. Sport, Anstrengung oder intensive Aktivitäten sollten vermieden werden, da ein erhöhter Blutdruck Nachblutungen begünstigt. Wer sich nach einer Operation körperlich schont und auf seinen Zahnarzt hört, verringert das Risiko für Entzündungen und verlängerte Heilungszeiten erheblich. Auch das Schmerzempfinden lässt sich durch eine gezielte Kühlung der Wange in den ersten Stunden nach dem Eingriff reduzieren – nutzen Sie ein in ein Tuch gewickeltes Kühlpack aus dem Kühlschrank, aber niemals direkt auf der Haut.

Zahnpflege nach der OP: Sorgfalt ist gefragt

Die richtige Zahnpflege in den Tagen nach dem Eingriff erfordert besondere Sorgfalt. Den operierten Bereich sollten Sie beim Zähneputzen zunächst großräumig aussparen, um die Wunde nicht zu reizen. Spülungen mit Mundwasser oder Salzwasser können auf Empfehlung des Zahnarztes ab dem zweiten Tag vorsichtig angewendet werden, um Entzündungen vorzubeugen. Gurgeln oder kräftiges Ausspülen des Mundes ist jedoch kontraindiziert, da auch dies das schützende Blutkoagel gefährden kann. Sprechen Sie alle Fragen zur Zahnpflege direkt mit Ihrer Zahnarztpraxis ab.

Wann sollte man die Zahnarztpraxis kontaktieren?

In der Regel klingen Schwellungen und Schmerzen nach einer Weisheitszahn-OP oder Zahnentfernung innerhalb von drei bis fünf Tagen ab. Nehmen die Beschwerden jedoch zu, tritt starkes Fieber auf oder bleibt die Wunde hartnäckig in einem schlechten Zustand, sollten Sie zeitnah Ihre Zahnarztpraxis aufsuchen. Anhaltende Nachblutungen, ein unangenehmer Geruch aus dem Mund oder zunehmende Schmerzen im Kieferbereich können auf Komplikationen hinweisen, die einer Behandlung bedürfen.

Mit der richtigen Ernährung schneller erholen

Eine Zahn-OP ist für viele Patienten eine belastende Erfahrung – umso wichtiger ist es, den Heilungsprozess durch kluge Ernährungsentscheidungen aktiv zu unterstützen. Geduld, Schonung und eine nährstoffreiche, weiche Kost sind die besten Begleiter in den ersten Tagen nach dem Eingriff. Die Wundheilung im Kiefer verläuft in der Regel in Etappen: Während in den ersten beiden Tagen vor allem die Blutungsneigung und Schwellungen im Vordergrund stehen, beginnt der Körper ab dem dritten Tag verstärkt mit dem Aufbau neuen Gewebes. Genau in dieser Phase braucht der Körper ausreichend Energie und Nährstoffe – eine ausgewogene Ernährung oder ergänzende Trinknahrung leistet hier einen wertvollen Beitrag.

Trinken Sie viel – vor allem Wasser und lauwarmen Tee – und halten Sie sich an die Empfehlungen Ihrer Zahnarztpraxis bezüglich Nachsorge und erlaubter Lebensmittel. Wenn feste Speisen noch nicht möglich sind, ist medizinische Trinknahrung eine ideale Überbrückungslösung, die sowohl die Wundheilung unterstützt als auch Komplikationen durch ungeeignete Nahrungsmittel vermeidet.

Im Onlineshop von RCS-Pro finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Trinknahrung von renommierten Herstellern wie Nutricia (Fortimel) und Fresenius Kabi (Fresubin) – übersichtlich sortiert, schnell lieferbar und bequem von zu Hause aus bestellbar. Bei Fragen zu den passenden Produkten steht Ihnen das Team von RCS-Pro gerne zur Verfügung.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder zahnärztliche Beratung. Sprechen Sie bei Unsicherheiten immer mit Ihrer Zahnarztpraxis oder Ihrem behandelnden Arzt.

Gewichtszunahme im Alter: Wann hochkalorische Nahrung sinnvoll ist und wie sie eingesetzt wird

Im Alter verändert sich der Körper auf vielfältige Weise – und das Gewicht spielt dabei eine zentrale Rolle. Während viele Menschen mit zunehmendem Alter mit Übergewicht kämpfen, gibt es auch die andere Seite: ungewollter Gewichtsverlust und Mangelernährung. Beide Extreme bergen erhebliche Risiken für die Gesundheit. In diesem Ratgeber beleuchten wir, wann eine Gewichtszunahme im Alter bedenklich ist, welche Ursachen dahinterstecken und vor allem: In welchen Fällen hochkalorische Nahrung eine wichtige Rolle spielt.

Gewichtsveränderungen im Alter verstehen

Mit den Jahren durchläuft unser Körper natürliche Veränderungen, die sich direkt auf das Körpergewicht auswirken. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, die Muskelmasse nimmt ab und der Grundumsatz sinkt – der Körper benötigt also weniger Energie als in jüngeren Jahren. Gleichzeitig verändert sich oft die Körperzusammensetzung: Der Fettanteil steigt, während Muskelzellen abgebaut werden.

Viele Menschen bemerken, dass die Kilos leichter kommen und schwerer gehen. Dies liegt unter anderem am natürlichen Muskelabbau, der bereits ab dem 30. Lebensjahr beginnt und sich im Alter beschleunigt. Weniger Muskulatur bedeutet einen geringeren Energieverbrauch – selbst wenn die Ernährungsgewohnheiten unverändert bleiben, kann sich das Körpergewicht nach oben bewegen.

Der Hormonhaushalt spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei Frauen führt der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren häufig zu einer Gewichtszunahme, besonders am Bauch. Bei Männern sinkt der Testosteronspiegel, was den Abbau von Muskelmasse begünstigt und den Fettanteil erhöht.

Welches Gewicht ist in welchem Alter normal?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn das ideale Körpergewicht hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der Body-Mass-Index (BMI) dient nur als grober Orientierungswert. Für ältere Menschen gilt ein etwas höherer BMI häufig sogar als vorteilhaft: Studien zeigen, dass ein leichtes Übergewicht im Alter mit einer höheren Lebenserwartung verbunden sein kann – ein Phänomen, das als „Adipositas-Paradoxon“ bekannt ist.

Wichtiger als die Zahl auf der Waage ist die Körperzusammensetzung. Ein stabiles Gewicht mit ausreichend Muskelmasse schützt besser vor Krankheiten als ein niedriges Gewicht mit geringer Muskulatur. Ältere Menschen sollten daher weniger auf einzelne Kilogramm achten, sondern vielmehr auf ihre Mobilität, Kraft und allgemeine Leistungsfähigkeit.

Wenn das Gewicht problematisch wird: Folgen von Übergewicht

Übergewicht im Alter bringt verschiedene Risiken mit sich. Das Herz muss mehr arbeiten, der Blutdruck steigt oft, und die Gelenke werden stärker belastet. Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte treten häufiger auf. Diese Krankheitsrisiken können die Lebensqualität erheblich einschränken und die Mobilität beeinträchtigen.

Besonders kritisch ist Übergewicht, wenn es mit weiteren Risikofaktoren einhergeht: Bewegungsmangel, eine unausgewogene Ernährung oder bereits bestehende Erkrankungen verstärken das Problem. Patienten mit starkem Übergewicht haben zudem ein erhöhtes Risiko für Komplikationen bei operativen Eingriffen.

Die andere Seite: wenn Gewichtsverlust zum Problem wird

Was viele nicht auf dem Schirm haben: Ein ungewollter Gewichtsverlust im Alter ist mindestens genauso bedenklich wie Übergewicht – wenn nicht sogar gefährlicher. Etwa jeder vierte Senior ist von Mangelernährung betroffen oder gefährdet. Die Gründe dafür sind vielfältig: nachlassender Appetit, Schluckbeschwerden, Zahnprobleme, chronische Erkrankungen oder die Nebenwirkungen von Medikamenten.

Bild © SasinParaksa – stock.adobe.com

Ein ungewollter Verlust von fünf Prozent des Körpergewichts innerhalb von drei Monaten gilt als alarmierendes Signal. Die Folgen sind gravierend: Das Immunsystem schwächelt, Wunden heilen schlechter, das Sturzrisiko steigt, und die Anfälligkeit für Infektionen nimmt zu. Viele ältere Menschen geraten in einen Teufelskreis: Durch den Gewichtsverlust nehmen Kraft und Energie ab, was zu noch weniger Aktivität führt – weitere Pfunde schwinden.

Wann hochkalorische Nahrung sinnvoll ist

Hier kommen hochkalorische Trinknahrungen und Supplemente ins Spiel. Sie sind keine Lösung für Übergewicht, sondern gezielt für Menschen gedacht, die ungewollt an Gewicht verlieren oder ihren Nährstoffbedarf nicht mehr über normale Lebensmittel decken können.

Hochkalorische Nahrung ist besonders sinnvoll bei:

Chronischen Erkrankungen: Patienten mit Krebs, COPD, Herzinsuffizienz oder neurologischen Erkrankungen haben oft einen erhöhten Energiebedarf bei gleichzeitig reduziertem Appetit.

Nach Operationen: Der Körper benötigt für die Wundheilung zusätzliche Energie und Eiweiß. Hochkalorische Produkte unterstützen die Regeneration.

Bei Kau- und Schluckbeschwerden: Wenn feste Nahrung nicht mehr ausreichend aufgenommen werden kann, bieten Trinknahrungen eine praktische Alternative.

Appetitlosigkeit: Verschiedene Ursachen – von Medikamenten bis zu Depressionen – können den Appetit mindern. Kleine Mengen hochkalorischer Nahrung helfen, den Bedarf zu decken.

Wie hochkalorische Nahrung richtig eingesetzt wird

Die Produkte von RCS Pro bieten hier vielfältige Möglichkeiten. Die hochkalorischen Trinknahrungen sind speziell für den medizinischen Bedarf entwickelt und liefern auf kleinem Volumen viele Kalorien sowie wichtige Nährstoffe. Ein Überblick über die richtige Anwendung:

Ergänzung statt Ersatz: Hochkalorische Nahrung sollte die normale Ernährung ergänzen, nicht ersetzen. Gemeinsame Mahlzeiten bleiben wichtig für die Lebensqualität.

Richtige Dosierung: Je nach individuellem Bedarf können ein bis drei Portionen täglich sinnvoll sein. Patienten sollten dies mit ihrem Arzt oder einem Spezialisten der Altersmedizin besprechen.

Fresubin Trinknahrung

Geschmacksvielfalt nutzen: RCS Pro bietet verschiedene Geschmacksrichtungen – von neutral bis fruchtig. Die Abwechslung erhöht die Akzeptanz und verhindert Eintönigkeit.

Temperatur anpassen: Manche Menschen bevorzugen die Trinknahrung gekühlt, andere bei Raumtemperatur. Experimentieren ist erlaubt.

Zwischen den Mahlzeiten: Oft ist es sinnvoll, hochkalorische Produkte zwischen den Hauptmahlzeiten zu trinken, um den Appetit für normale Speisen nicht zu mindern.

Tipps für eine ausgewogene Ernährung im Alter

Ob Gewichtszunahme oder -verlust – eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden:

Proteinreich essen: Eiweiß ist entscheidend für den Erhalt der Muskeln. Fisch, mageres Fleisch, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Eier sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Vollkornprodukten den Vorzug geben: Sie liefern langanhaltende Energie und unterstützen die Verdauung.

Ausreichend Wasser trinken: Im Alter lässt das Durstgefühl nach. Mindestens 1,5 Liter täglich sind wichtig.

Bewegung integrieren: Sport und Aktivität halten den Stoffwechsel in Schwung, bauen Muskelmasse auf und steigern den Appetit. Schon tägliche Spaziergänge machen einen Unterschied.

Regelmäßige Mahlzeiten: Feste Essenszeiten helfen dem Körper, einen Rhythmus zu finden. Wer mittags wenig Hunger hat, kann auf mehrere kleine Mahlzeiten setzen.

Wie nimmt man im Alter am schnellsten ab?

Für Menschen mit Übergewicht gilt: Crashdiäten sind im Alter kontraproduktiv. Sie führen oft zum Abbau von Muskelmasse statt Fett, schwächen den Körper und erhöhen das Risiko für den Jo-Jo-Effekt. Besser ist eine langsame, nachhaltige Gewichtsreduktion durch:

  • Moderate Kalorienreduktion (nicht mehr als 500 Kalorien pro Tag)
  • Erhöhung der Aktivität durch Bewegung im Alltag
  • Krafttraining zum Muskelerhalt
  • Professionelle Begleitung durch Ernährungsberater oder Mediziner

Abnehmen im Alter sollte immer ärztlich begleitet werden, besonders wenn Vorerkrankungen bestehen.

Warum nehme ich plötzlich so viel zu?

Eine plötzliche Gewichtszunahme kann verschiedene Ursachen haben. Medikamente wie Kortison, Antidepressiva oder Betablocker beeinflussen den Stoffwechsel. Auch Schilddrüsenerkrankungen, Wassereinlagerungen bei Herzinsuffizienz oder hormonelle Veränderungen können dahinterstecken. Wer innerhalb kurzer Zeit mehrere Kilogramm zunimmt, ohne seine Ernährung oder Aktivität verändert zu haben, sollte dies ärztlich abklären lassen.

Wann ist eine Gewichtszunahme bedenklich?

Eine Gewichtszunahme ist vor allem dann bedenklich, wenn sie plötzlich auftritt oder:

  • mit Beschwerden einhergeht z.B. mit Atemnot, Wassereinlagerungen oder anderen ungewöhnlichen Symptomen
  • der BMI deutlich über 30 liegt und Folgeerkrankungen drohen
  • die Mobilität eingeschränkt wird
  • bereits Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Gelenkprobleme bestehen.

In solchen Fällen sollte unbedingt eine ärztliche Abklärung erfolgen – oft ist dann auch eine angepasste Ernährung sinnvoll.

Die richtige Balance finden

Gewicht im Alter ist ein sensibles Thema mit vielen Facetten. Während Übergewicht das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöht, ist ungewollter Gewichtsverlust mindestens ebenso gefährlich. Hochkalorische Nahrung von RCS Pro bietet eine wertvolle Unterstützung für Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihren Energiebedarf zu decken. Entscheidend ist die individuelle Betrachtung: Was braucht dieser Mensch in dieser Lebensphase? Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und bei Bedarf gezielte Nahrungsergänzung – diese Kombination hilft dabei, im Alter vital und gesund zu bleiben.

Mangelernährung im Alter – keine Seltenheit


Wenn man sich „aktive & jung gebliebene“ Senioren vorstellt, denkt man in der Regel nicht an eine Mangelernährung – dem Ernährungsrisiko im Alter. Aber die Gruppe der über 65-Jährigen ist sehr heterogen. Neben den vielen fitten und noch rüstigen Senioren, die sich selbständig versorgen, gibt es auch eine steigende Anzahl von Menschen, die hilfs- oder pflegebedürftig sind. Der Ernährungszustand dieser Menschen unterscheidet sich häufig genauso wie deren Lebenssituation. Eine Mangelernährung ist verschiedenen körperlichen Veränderungen geschuldet, die durch den normalen Alterungsprozess bedingt und/oder teilweise auch durch eine Krankheit begründet sind. Weiterlesen