Archiv der Kategorie: Rund um die Pflege

Pflege zu Hause vs. Pflegeheim: Die beste Wahl für Ihre Angehörigen

Pflege zu Hause oder im Pflegeheim? Diese Frage stellt sich vielen Familien, wenn es um die Unterstützung ihrer Angehörigen geht. In diesem Artikel informieren wir Sie über die wichtigsten Unterschiede sowie Vor- und Nachteile beider Optionen im Kontext von “Pflege zu Hause vs. Pflegeheim”. Außerdem erhalten Sie Hilfestellungen, um die beste Wahl für Ihre Situation zu treffen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Entscheidung zwischen häuslicher Pflege und Pflegeheim hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Umständen des Pflegebedürftigen ab. Einschließlich des Pflegegrads, der gesundheitlichen Verfassung und der Verfügbarkeit von Angehörigen.
  • Häusliche Pflege bietet Vorteile wie eine vertraute Umgebung, persönliche Betreuung und flexible Tagesabläufe. Sie kann jedoch erhebliche körperliche, psychische und finanzielle Belastungen für die pflegenden Angehörigen mit sich bringen.
  • Pflegeheime bieten eine umfassende medizinische Versorgung und soziale Kontakte, entlasten die Angehörigen, bringen jedoch den Verlust der gewohnten Umgebung und weniger individuelle Betreuung mit sich. Die Kosten für Pflegeheime sind zudem oft höher als für die häusliche Pflege.

Pflege zu Hause oder Pflegeheim: ein Überblick

Illustration von einem Haus und einem Pflegeheim

In Deutschland werden etwa 80 Prozent der Pflegebedürftigen von Angehörigen zu Hause gepflegt, meist ohne Unterstützung von Pflegediensten. Diese Tatsache zeigt, wie weit verbreitet und wichtig die häusliche Pflege ist. Doch welche Option ist die richtige für Ihre Familie?

Pflege zu Hause oder im Pflegeheim sind zwei sehr unterschiedliche Ansätze, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Während die häusliche Pflege es den Pflegebedürftigen ermöglicht, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben, bieten Pflegeheime eine rund um die Uhr Betreuung durch fachkundiges Personal. Die Entscheidung, welche Pflegeform die beste ist, hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Umständen des Pflegebedürftigen ab.

Individuelle Faktoren spielen eine große Rolle

Es müssen die besonderen Bedingungen und Anforderungen der jeweiligen Situation berücksichtigt werden. Faktoren wie der Pflegegrad, die gesundheitliche Verfassung und die Verfügbarkeit von Angehörigen spielen eine große Rolle bei der Wahl der Pflegeform. 

Zudem ist es wichtig zu beachten, dass Pflegebedürftige in Deutschland grundsätzlich selbst entscheiden können, ob sie in einem Pflegeheim untergebracht werden möchten. Es sei denn, sie stehen unter Betreuung und der Umzug wird vom Amtsgericht angeordnet.

Illustration einer glücklichen Person in ihrer vertrauten Umgebung

Vorteile der häuslichen Pflege

Die häusliche Pflege bietet zahlreiche Vorteile, die für viele Familien entscheidend sind. Etwa zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in Deutschland werden im häuslichen Umfeld überwiegend durch Angehörige versorgt. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden 2021 nur 16 % der Pflegebedürftigen vollstationär in Heimen betreut. Das unterstreicht die Bedeutung und die positiven Aspekte der Pflege zu Hause.

Wesentliche Vorteile der häuslichen Pflege sind:

  • die Möglichkeit, in der vertrauten Umgebung zu bleiben
  • Förderung des Wohlbefindens
  • Unterstützung des Genesungsprozesses (abhängig vom Krankheitsbild)
  • persönlichere Betreuung
  • flexiblere Tagesabläufe

Diese Vorteile sind für viele Pflegebedürftige und ihre Familien bei der Entscheidung ausschlaggebend.

Vertraute Umgebung

Die vertraute Umgebung spielt eine zentrale Rolle im Leben der Pflegebedürftigen. Bekannte Gesichter und Wege in der Wohnung können besonders bei Menschen mit Demenz helfen, ein weitgehend selbstständiges Leben zu führen. Zu Hause zu bleiben, bietet ihnen seelische Sicherheit und Geborgenheit, was zu einem psychologisch positiven Effekt führt.

Persönliche Betreuung

Die häusliche Pflege ermöglicht eine individuellere und auf die Bedürfnisse des Angehörigen zugeschnittene Betreuung. Eine engere Beziehung zur Pflegekraft kann aufgebaut werden, was besonders in intimen Pflegesituationen wichtig ist. Diese persönliche Betreuung ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Pflege in einer stationären Einrichtung, wo häufige Personalwechsel die Vertrauensbildung erschweren können.

Illustration einer persönlichen Betreuungssituation zu Hause

Flexibilität und Anpassung

Ein weiterer Vorteil der häuslichen Pflege ist die Flexibilität in der Gestaltung des Tagesablaufs. Die häusliche Umgebung kann an die individuellen Bedürfnisse des Pflegebedürftigen angepasst werden, was zu einer höheren Lebensqualität beiträgt. Diese Anpassungsfähigkeit ist in einer stationären Einrichtung oft nicht gegeben.

Nachteile der häuslichen Pflege

Trotz der vielen Vorteile bringt die häusliche Pflege auch Herausforderungen mit sich. Für pflegende Angehörige kann die körperliche und psychische Belastung erheblich sein. Viele berichten von Rücken- oder Gelenkschmerzen sowie anderen körperlichen Beschwerden. Zudem sind häufig auch psychische Belastungen wie Stress, soziale Isolation und Hilflosigkeit zu beobachten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die finanziellen Kosten. Zwar bietet die Pflegeversicherung finanzielle Unterstützung, aber diese reicht oft nicht aus, um alle Kosten zu decken. Die Kosten für Pflegehilfsmittel und die Inanspruchnahme von Pflegediensten können eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen.

Belastung der Angehörigen

Muskelverspannungen, Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen sind häufige Anzeichen körperlicher Überlastung. Psychische Belastungen wie Nervosität, Unruhe und Schlafstörungen sind ebenfalls weit verbreitet, nicht nur bei dem betroffenen Angehörigen, sondern auch bei den Pflegenden.

Zudem kann der übermäßige Gebrauch von Medikamenten, Tabak oder Alkohol ein Hinweis auf eine psychische Überlastung sein.

Kosten und finanzielle Unterstützung

Die Pflegeversicherung unterstützt pflegebedürftige Menschen finanziell mit Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Dennoch können die finanziellen Mittel oft nicht alle Kosten decken, die durch die Pflegebedürftigkeit entstehen. Pflegebedürftige müssen in einen Pflegegrad eingestuft werden, um Pflegegeld zu erhalten.

Die Kosten im Zusammenhang mit Krankheit und Pflege können zwar von der Steuer abgesetzt werden, aber das deckt oft nicht alle Ausgaben.

Vorteile eines Pflegeheims

Pflegeheime bieten zahlreiche Vorteile, die für viele Familien entscheidend sein können. Ein wesentlicher Vorteil ist die umfassende Pflege und spezialisierte Versorgung durch Fachpersonal rund um die Uhr. Pflegeheime bieten Unterstützung in allen Lebensbereichen, von der Gesundheitsversorgung bis hin zur Verpflegung und Unterkunft.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und an verschiedenen Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Dies kann die Lebensqualität der Bewohner erheblich verbessern und Einsamkeit reduzieren.

Medizinische Versorgung rund um die Uhr

In Pflegeheimen ist medizinisches Fachpersonal, wie Pflegekräfte und eine 24 Stunden Pflegekraft, immer verfügbar, das in Notfällen schnell reagieren kann. Regelmäßige ärztliche Visiten und eine kontinuierliche Betreuung sind weitere Vorteile. Diese umfassende medizinische Versorgung ist in der häuslichen Pflege oft nicht möglich.

Soziale Kontakte und Aktivitäten

Pflegeheime fördern die Integration der Bewohner durch verschiedene Freizeitaktivitäten und soziale Gemeinschaften. Regelmäßige soziale Interaktionen und Aktivitäten können die Lebensqualität der Bewohner verbessern.

Diese sozialen Kontakte sind in Pflegeheimen oft leichter zu realisieren als in der häuslichen Pflege.

Entlastung der Angehörigen

Die professionelle Pflege im Heim kann die emotionale und physische Belastung der Angehörigen deutlich reduzieren. Angehörige können sich wieder auf ihre beruflichen und privaten Verpflichtungen konzentrieren, ohne sich um die tägliche Pflege kümmern zu müssen.

Nachteile eines Pflegeheims

Trotz der vielen Vorteile bringen Pflegeheime auch Herausforderungen mit sich. Ein Umzug in ein Pflegeheim bedeutet oft die Aufgabe der Selbstbestimmtheit für Senioren. Sie müssen sich an festgelegte Strukturen und Prozesse halten, was ihre Tagesabläufe eintönig machen kann.

Ein weiterer Nachteil ist der Verlust der gewohnten Umgebung. Senioren können sich isoliert und entfremdet fühlen, da sie ihre vertrauten sozialen Umgebungen verlassen müssen. Unbekannte Mitbewohner und fehlende Privatsphäre können zusätzlichen Stress verursachen.

Verlust der gewohnten Umgebung

Ein Umzug in ein Pflegeheim kann bei Senioren das Gefühl von Endgültigkeit und Unumkehrbarkeit verstärken. Das Zurücklassen des eigenen Zuhauses führt oft zu einem Gefühl von Unsicherheit und Nostalgie. Dies kann die kognitive Funktion beeinträchtigen und zu Ängsten und Schlafstörungen führen.

Weniger individuelle Betreuung

In Pflegeheimen kommt es oft zu einem Mangel an individueller Betreuung aufgrund des Schichtwechsels des Pflegepersonals. Das Pflegepersonal ist für viele Bewohner gleichzeitig zuständig und kann daher nicht immer auf spezielle Bedürfnisse und persönliche Präferenzen eingehen.

Kostenvergleich: Pflege zu Hause vs. Pflegeheim

Die Kosten für die 24 Stunden Pflege zu Hause liegen meist unter denen eines Pflegeheims. Die monatlichen Kosten für die 24-Stunden-Betreuung betragen mindestens 2.200 Euro. Im Vergleich dazu liegen die monatlichen Kosten für einen Pflegeheimplatz im Bundesdurchschnitt aktuell (Juli 2024) bei rund 2.871 Euro.

Die Pflegeversicherung übernimmt zwar einen Teil der Kosten, aber die Eigenanteile variieren je nach Bundesland und können erheblich sein. Seit Januar 2022 gibt es gestaffelte Zuschüsse zum Eigenanteil im Pflegeheim, die ab 2024 wie folgt aussehen:

  • Im ersten Jahr: 15 %
  • Im zweiten Jahr: 30 %
  • Im dritten Jahr: 50 %
  • Ab dem vierten Jahr: 75 %

Finanzielle Unterstützung für selbst beschaffte Hilfen kann über das Pflegegeld erfolgen. Pflegebedürftige können 20 Prozent der Lohnkosten für eine Pflegekraft als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzen. Bis zu 20.000 Euro im Jahr können für Ausgaben für Pflegedienste und Haushaltshilfen anerkannt werden. So ergibt sich der Maximalbetrag von bis zu 4.000 Euro (= 20 Prozent von 20.000 Euro), die abgesetzt werden können. Dies kann eine finanzielle Entlastung für pflegebedürftige Personen und ihre Familien darstellen.

Tipps zur Entscheidung

Die Wahl zwischen häuslicher Pflege und einem Pflegeheim ist eine komplexe Entscheidung, die von vielen Faktoren abhängt. Es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Umstände der betroffenen Person zu berücksichtigen. Die aktuelle gesundheitliche Situation und der Pflegebedarf spielen eine große Rolle bei der Wahl der Pflegeform.

Emotionale und soziale Faktoren, wie die Nähe zu Angehörigen, sind ebenfalls entscheidend. Eine Pflegeheimunterbringung kann gewählt werden, wenn keine Angehörigen zur Pflege verfügbar sind. Finanzielle Aspekte und verfügbare Leistungen sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

Illustration von einem Haus und einem Pflegeheim

Entscheidungshilfen für die Auswahl zwischen Pflegeheim und häuslicher Pflege:

  1. Gesundheitszustand und Pflegebedarf:
    • Medizinischer Bedarf: Erfordert die Pflege intensive medizinische Überwachung oder spezialisierte medizinische Geräte, die zu Hause schwer verfügbar sind?
    • Pflegeaufwand: Wie hoch ist der tägliche Pflegebedarf? Benötigt die Person eine 24-Stunden-Pflege oder reicht eine Teilzeitpflege?
  2. Wünsche der pflegebedürftigen Person:
    • Präferenzen: Möchte die pflegebedürftige Person in ihrer gewohnten Umgebung bleiben oder fühlt sie sich in einer Gemeinschaft sicherer und wohler?
    • Autonomie: Wie wichtig ist der pflegebedürftigen Person die Aufrechterhaltung ihrer Selbstständigkeit?
  3. Familienunterstützung:
    • Verfügbarkeit von Angehörigen: Gibt es Familienmitglieder, die regelmäßig und langfristig die Pflege übernehmen können?
    • Pflegekenntnisse: Verfügen die Angehörigen über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse, um die Pflege zu leisten?
  4. Finanzielle Aspekte:
    • Kostenvergleich: Welche Kosten sind mit der häuslichen Pflege versus einem Pflegeheim verbunden? Berücksichtigen Sie Pflegeversicherungsleistungen und eventuell zusätzliche finanzielle Unterstützung.
    • Zuschüsse und Unterstützung: Gibt es finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für die häusliche Pflege, wie Pflegegeld oder staatliche Zuschüsse?
  5. Wohnsituation:
    • Wohnraumanpassungen: Ist die aktuelle Wohnung für die Pflege geeignet oder sind Umbauten erforderlich, um sie barrierefrei zu machen?
    • Platzverfügbarkeit: Gibt es genügend Platz für die notwendigen Pflegehilfsmittel und eventuell für eine Pflegekraft?
  6. Soziale Interaktion und Lebensqualität:
    • Isolation vs. Gemeinschaft: Bietet die häusliche Pflege genug soziale Interaktion oder besteht die Gefahr der Isolation? Kann ein Pflegeheim durch gemeinschaftliche Aktivitäten und soziale Kontakte die Lebensqualität verbessern?
    • Aktivitäten und Programme: Welche Freizeit- und Beschäftigungsangebote sind in einem Pflegeheim verfügbar, die zur geistigen und körperlichen Stimulation beitragen?
  7. Professionelle Pflege:
    • Qualität der Pflege: Wie ist die Qualität der Pflegekräfte zu Hause im Vergleich zu einem Pflegeheim? Sind professionelle Pflegekräfte verfügbar und zuverlässig?
    • Notfallversorgung: Wie schnell und effektiv kann im Notfall medizinische Hilfe geleistet werden?
  8. Langfristige Perspektive:
    • Zukünftige Pflegebedarfe: Wie wird sich der Pflegebedarf voraussichtlich entwickeln? Kann die häusliche Pflege langfristig aufrechterhalten werden?
    • Nachhaltigkeit: Ist die häusliche Pflege eine langfristig nachhaltige Lösung für die pflegenden Angehörigen hinsichtlich ihrer eigenen Gesundheit und Belastbarkeit?

Diese Entscheidungshilfen können dabei unterstützen, eine fundierte Entscheidung zu treffen, die sowohl den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person als auch den Möglichkeiten und Ressourcen der Familie gerecht wird.

Pflegeberatung in Anspruch nehmen

Häusliche Pflege, 24-Stunden-Betreuung durch einen Pflegedienst oder stationäre Betreuung im Pflegeheim? Es ist ratsam, sich von Fachleuten beraten zu lassen, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Eine Pflegeberaterin oder ein Pflegeberater hilft bei der Erstellung eines individuellen Versorgungsplans und stärkt die Selbstbestimmung und Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person.

Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige stehen oft vor erheblichen Herausforderungen, sowohl physisch als auch psychisch. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, die ihnen helfen können, diese Aufgaben zu bewältigen. Die Pflegeversicherung bietet verschiedene Leistungen wie Entlastungsbetrag, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege, die speziell für die häusliche Pflege gedacht sind.

Darüber hinaus können pflegebedürftige Personen in den Pflegegraden 2-5 Unterstützung im Alltag durch anerkannte Anbieter erhalten. Für bestimmte Hilfs- oder Pflegehilfsmittel werden die Kosten teilweise oder vollständig erstattet, was eine erhebliche finanzielle Entlastung darstellen kann. Darunter fallen z.B. bestimmte MobilitätshilfenHilfsmittel für Bad & WC oder Pflegebetten.

Ambulante Pflegedienste

Ambulante Pflegedienste bieten eine flexible Unterstützung für die häusliche Pflege. Sie helfen bei körperbezogenen Pflegemaßnahmen, Behandlungspflege und pflegerischen Betreuungsmaßnahmen. Diese Dienste können auch bei der Grundpflege wie Körperpflege, Ankleiden und Hilfe beim Essen unterstützen.

Darüber hinaus können ehrenamtliche Helfer oder professionelle Dienste wie ambulante Betreuungsdienste für die Betreuung und Beschäftigung pflegebedürftiger Personen genutzt werden.

Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Kurzzeit- und Verhinderungspflege sind wertvolle Optionen für pflegende Angehörige, die eine vorübergehende Entlastung benötigen. Diese Leistungen können genutzt werden, um dringend benötigten Schlaf zu bekommen oder um sich von der Pflege zu erholen.

Die Leistungen der Kurzzeitpflege können auf die Verhinderungspflege übertragen werden, um den Gesamtbetrag zu erhöhen, was zusätzliche Flexibilität bietet.

Zusammenfassung

Die Entscheidung zwischen häuslicher Pflege und Pflegeheim ist komplex und erfordert eine sorgfältige Abwägung der Vor- und Nachteile beider Optionen. Während die häusliche Pflege die Vorteile einer vertrauten Umgebung, persönlicher Betreuung und Flexibilität bietet, kann sie auch eine erhebliche Belastung für die Angehörigen darstellen und finanzielle Herausforderungen mit sich bringen. 

Auf der anderen Seite bieten Pflegeheime eine umfassende medizinische Versorgung, soziale Kontakte und eine Entlastung der Angehörigen, jedoch auf Kosten der Selbstbestimmtheit und individuellen Betreuung.

Letztendlich hängt die beste Wahl von den individuellen Bedürfnissen und Umständen der pflegebedürftigen Person sowie den verfügbaren Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten ab. Es ist wichtig, sich ausführlich zu informieren und gegebenenfalls professionelle Pflegeberatung in Anspruch zu nehmen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Bei der Wahl zwischen häuslicher Pflege und Pflegeheim sollten sowohl praktische als auch emotionale Aspekte berücksichtigt werden, um die bestmögliche Lebensqualität für den Pflegebedürftigen zu gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Hauptvorteile der häuslichen Pflege?

Die häusliche Pflege bietet Pflegebedürftigen die Möglichkeit in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben, eine persönlichere Betreuung und größere Flexibilität im Tagesablauf zu erhalten. Dadurch kann die Lebensqualität deutlich verbessert werden.

Welche finanziellen Unterstützungen gibt es für die häusliche Pflege?

Die Pflegeversicherung bietet finanzielle Unterstützung in Form von Pflegegeld und Pflegesachleistungen für Pflegebedürftige, abhängig vom Pflegegrad.

Was sind die Hauptnachteile eines Pflegeheims?

Die Hauptnachteile eines Pflegeheims sind der Verlust der gewohnten Umgebung, weniger individuelle Betreuung und die Notwendigkeit sich an festgelegte Strukturen und Prozesse zu halten. Es kann schwierig sein, sich an diese Veränderungen anzupassen.

Wie können pflegende Angehörige Unterstützung erhalten?

Pflegende Angehörige können Unterstützung durch ambulante Pflegedienste, Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie verschiedene Leistungen der Pflegeversicherung erhalten. Ein guter Ansatz zur Entlastung.

Wie kann man die beste Pflegelösung für einen Angehörigen finden?

Um die beste Pflegelösung für einen Angehörigen zu finden, ist es ratsam, sich von Fachleuten beraten zu lassen und die individuellen Bedürfnisse und Umstände der pflegebedürftigen Person zu berücksichtigen. Eine Pflegeberaterin oder ein Pflegeberater kann dabei helfen, einen individuellen Versorgungsplan zu erstellen.

Effektive Hilfsmittel für bettlägerige Patienten: Tipps für den Alltag

Bettlägerige Patienten benötigen spezielle Hilfsmittel, um ihren Alltag zu erleichtern und eine optimale Pflege zu gewährleisten. Von höhenverstellbaren Pflegebetten über Anti-Dekubitus-Matratzen bis hin zu Mobilitätshilfen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Pflegebetten und Anti-Dekubitus-Matratzen sind essenzielle Hilfsmittel, die den Alltag bettlägeriger Patienten und die Arbeit der Pflegekräfte erheblich erleichtern und verbessern.
  • Mobilitätshilfen wie Patientenlifter und mobile Betttische fördern die Selbständigkeit und Beweglichkeit der Patienten, während Kissen und Decken den Komfort und die Sicherheit erhöhen.
  • Für die geistige Anregung und Beschäftigung bettlägeriger Patienten sind Bücher, Hörbücher und kreative Tätigkeiten von großer Bedeutung, um ein positives Selbstbild und Wohlbefinden zu fördern.

Das richtige Bett für bettlägerige Patienten

Das Bett ist das zentrale Element im Leben eines bettlägerigen Patienten. Es bietet nicht nur Komfort, sondern auch die notwendige Unterstützung für pflegerische Maßnahmen. 

Pflegebetten: Funktionen und Vorteile

Pflegebetten sind mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, die den Pflegealltag erheblich erleichtern. Dazu gehören die Höhenverstellung, verstellbare Liegeflächen und bremsbare Rollen. Diese vielseitigen Verstellmöglichkeiten fördern nicht nur die Atmung und beugen Druckgeschwüren vor, sondern unterstützen auch die Selbständigkeit des Patienten. Pflegebetten ermöglichen dadurch flexible Positionswechsel. Das ist sowohl für den Patienten als auch für das pflegerische Umfeld von großer Bedeutung.

Die ergonomische Form der Pflegebetten trägt zusätzlich zur Sicherheit bei und erleichtert das selbständige Aufsetzen des Betroffenen. Die Höhenverstellbarkeit verhindert das Arbeiten in gebückter Haltung und beugt Rückenproblemen bei Pflegekräften vor. Zudem sind Pflegebetten standardmäßig mit bremsbaren Rollen ausgestattet, die Sicherheit und Mobilität innerhalb des Zimmers gewährleisten.

Einlegerahmen: Integration ins bestehende Bett

Manchmal haben Patienten den Wunsch, in ihrem vertrauten zu Bett bleiben. Einlegerahmen bieten eine hervorragende Lösung, indem sie Pflegefunktionen in das bestehende Bett integrieren. Diese Rahmen schaffen eine vertraute Umgebung für den Patienten und bieten ähnliche Möglichkeiten wie ein Pflegebett.

Spezialpflegebetten für besondere Anforderungen

Für Patienten mit speziellen Bedürfnissen sind Spezialpflegebetten die ideale Wahl. Diese Betten ermöglichen:

  • besondere Lagerungen
  • therapeutische Maßnahmen, die auf den individuellen Bedarf abgestimmt sind
  • die notwendige Unterstützung und Flexibilität, um den Komfort und die Sicherheit des Patienten zu maximieren.

Die passende Matratze für bettlägerige Patienten

Die Wahl der richtigen Matratze ist entscheidend, um Druckgeschwüren vorzubeugen, die durch längeres Liegen entstehen können. Anti-Dekubitus-Matratzen sind beispielsweise speziell darauf ausgelegt, den Auflagedruck zu verringern, indem sie die Belastung auf bestimmte Punkte des Körpers reduzieren. Dies hilft, das Risiko der Entstehung von Druckgeschwüren zu minimieren.

Wasserdichte Bezüge auf den Matratzen erleichtern zudem die Pflege und sind ideal für den Einsatz bei Inkontinenz. 

Besonders wichtiges Pflegebetten Zubehör im Überblick:

Anti-Dekubitus-Matratzen

Anti-Dekubitus-Matratzen sind ein unverzichtbares Hilfsmittel für bettlägerige Patienten. Sie sind oft mit Druckwechselsystemen ausgestattet, die den Druck regelmäßig von einem Bereich des Körpers auf einen anderen verlagern. Diese Matratzen bestehen aus Luftkammern, die sich flexibel an die Körperkonturen anpassen und somit die Durchblutung optimal unterstützen.

Matratzenschoner bei Inkontinenz

Matratzenschoner sind besonders wichtig für Patienten mit Inkontinenz. Sie schützen die Matratze vor Verschmutzungen und sind meist waschbar. Atmungsaktive Materialien wie Baumwolle sind hypoallergen und können Hautirritationen vermeiden.

Kissen und Decken für optimalen Komfort

Unterstützende Kissen und atmungsaktive Decken sind ein absolutes Muss für das Wohlbefinden bettlägeriger Patienten. Sie helfen, Druckstellen zu vermeiden, die Körpertemperatur zu regulieren und die Atmung zu erleichtern.

Nackenstützkissen

Nackenstützkissen sind speziell geformt, um die Nackenmuskulatur zu entlasten und die Wirbelsäule in einer neutralen Position zu halten. Diese Kissen passen sich der Form des Nackens an und bieten gezielte Unterstützung, was Nackenverspannungen vorbeugen kann. Ergonomisches Liegen wird durch diese Kissen gefördert, wodurch sowohl der Komfort als auch die Sicherheit des Patienten erhöht werden.

Atmungsaktive Bettwäsche

Baumwollbettwäsche ist besonders vorteilhaft für bettlägerige Pflegebedürftige, da sie:

  • die Luftzirkulation verbessert
  • Hautirritationen sowie Überhitzung vermeidet
  • die Feuchtigkeitsaufnahme fördert
  • zur Hautgesundheit beiträgt.

Mobilitätshilfen für bettlägerige Patienten

Mobilitätshilfen sind die Basis, um bettlägerige Personen umzulagern oder zu transportieren. Mithilfe eines Rollstuhlswird beispielsweise ein leichter Transport der Person innerhalb der Wohnung oder des Pflegeheims ermöglicht. Praktische Pflegehilfsmittel wie Positionierungshilfen sowie Transferhilfen erleichtern den Pflegealltag erheblich.

Patientenlifter

Patientenlifter sind in mobilen und stationären Varianten erhältlich und erleichtern das Umlagern und den Transport von Patienten. Stationäre Lifter bieten eine hohe Tragfähigkeit und Stabilität, während mobile Lifter den Transport zwischen verschiedenen Räumen ermöglichen. Sie sind mit Hebegurten und -bügeln ausgestattet und können Patienten mit einem Gewicht von bis zu 150 Kilogramm heben.

Transferhilfen

Transferhilfen sind unverzichtbare Werkzeuge im Pflegealltag, die das sichere und komfortable Umsetzen von Patienten unterstützen. 

  • Ein Rutschbrett hilft beim Transfer von Rollstuhl zu Bett oder umgekehrt, indem es eine gleitende Oberfläche bietet, über die der Patient sich bewegen kann. 
  • Die Patientendrehscheibe erleichtert das Drehen und Positionieren von Patienten, insbesondere beim Transfer von sitzender zu stehender Position. 
  • Ein Haltegürtel wird um den Patienten gelegt und bietet dem Pflegepersonal sichere Griffe, um beim Heben oder Umsetzen zu unterstützen. 

Diese Transferhilfen tragen maßgeblich zur Entlastung der Pflegenden bei und erhöhen die Sicherheit und den Komfort für die Patienten.

Bild © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

Sicherheit und Selbständigkeit im Bett

Sicherheit und Selbständigkeit im Bett sind von großer Bedeutung, um das Wohlbefinden bettlägeriger Patienten zu gewährleisten. Bettgitter und Haltegriffe erhöhen die Sicherheit und unterstützen den Patienten beim selbständigen Aufstehen und Positionswechsel.

Bettgitter

Bettgitter dienen der Sicherheit des Patienten und verhindern Stürze aus dem Bett. Sie bieten flexiblen Schutz und Unterstützung durch flexible Seitenelemente.

Wichtig ist, dass Bettgitter regelmäßig kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren.

Haltegriffe und Aufrichthilfen

Haltegriffe und Aufrichthilfen sind unverzichtbar für Patienten mit Bettlägerigkeit, da sie das selbständige Aufstehen und Positionswechsel im Bett unterstützen. Diese Hilfsmittel erhöhen das Sicherheitsgefühl und erleichtern das selbständige Aufsitzen.

Ergonomisch gestaltete Aufrichthilfen sorgen zudem für Komfort und Sicherheit.

Mobile Betttische

Mobile Betttische bieten bettlägerigen Personen die Möglichkeit, leichter zu essen und dienen zur Ablagemöglichkeit persönlicher Gegenstände. Sie bieten diese Eigenschaften:

  • höhenverstellbar
  • können leicht über das Bett gezogen werden
  • erleichtern Patienten das Essen und Trinken im Bett
  • fördern die Selbständigkeit bettlägeriger Patienten
  • sind oft mit Kanten versehen, um das Herunterfallen von Gegenständen zu verhindern.

Beschäftigungsmöglichkeiten und geistige Anregung

Ein positives Selbstbild und optimistische Sichtweisen sind wesentlich für das Wohlbefinden bettlägeriger Personen. Es gibt zahlreiche Aktivitäten, die das Leben im Bett angenehmer gestalten und depressiven Stimmungen entgegenwirken können.

Digitale Medien wie Tablets bieten vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten, und das Hören von Radiosendern oder Podcasts kann nach persönlichen Interessen ausgewählt werden.

Bücher und Hörbücher

Hörbücher sind eine praktische Alternative für bettlägerige Patienten, die nicht mehr selbstständig lesen können. Das Angebot an Hörbüchern ist vielfältig und umfasst Belletristik bis hin zu Sach- und Fachbüchern. Sie können einfach über Onlineportale heruntergeladen und auf verschiedenen Geräten abgespielt werden.

Bild © Photographee.eu – stock.adobe.com

Kreative Tätigkeiten

Tätigkeiten wie Malerei fördern die Kreativität, trainieren die Motorik und wirken entspannend für die Patienten. Darüber hinaus können Bastelarbeiten, Stricken oder das Gestalten von Fotoalben eine sinnvolle Beschäftigung bieten und gleichzeitig Erinnerungen und positive Emotionen wecken.

Gesellschaftsspiele und Puzzles

Gesellschaftsspiele und Puzzles sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, bettlägerige Patienten zu beschäftigen und geistig zu stimulieren. Sie fördern das logische Denken, die Konzentration und die Geduld. Spiele können allein oder gemeinsam mit Besuchern gespielt werden, was zusätzlich soziale Interaktion und Freude bringt.

Musik und Musizieren

Musik hat eine nachweislich positive Wirkung auf die Stimmung und das Wohlbefinden. Das Hören von Lieblingsmusik, Singen oder sogar das Spielen einfacher Musikinstrumente wie einer Mundharmonika oder einer Kalimba können bettlägerigen Patienten Freude und Entspannung bringen. Musiktherapie kann zudem gezielt eingesetzt werden, um emotionale und psychische Unterstützung zu bieten.

Virtuelle Reisen und Naturerlebnisse

Virtuelle Reisen mittels VR-Brillen oder interaktiver Videos ermöglichen es, dass Betroffene fremde Orte erkunden oder in die Natur eintauchen können, ohne das Bett verlassen zu müssen. Diese Erlebnisse können eine willkommene Abwechslung und mentale Stimulation bieten, die das Wohlbefinden steigert und den Alltag bereichert.

Prophylaktische Maßnahmen und Pflegehilfsmittel

Prophylaktische Maßnahmen und Pflegehilfsmittel sind ein wichtiger Baustein, um die Gesundheit bettlägeriger Personen zu erhalten. Diese Maßnahmen können zum Beispiel helfen:

  • Regelmäßige Bewegungsübungen fördern die Atmung und das Herz-Kreislauf-System.
  • Massagen können die Durchblutung fördern und für Entspannung sorgen.
  • Angenehme Düfte können ebenfalls zur Entspannung beitragen.

Anti-Dekubitus-Hilfsmittel

Anti-Dekubitus-Auflagen und Lagerungsrollen helfen, das Risiko von Druckgeschwüren zu vermindern. Ein regelmäßiges Umlagern und Ändern der Sitzposition sind essenziell, um Druckstellen und Wundliegen zu vermeiden.

Ergonomische Lagerung

Ergonomische Kissen und Decken unterstützen eine gesunde Körperhaltung und verhindern Verhärtungen. Eine gute Lagerung fördert die Durchblutung und beugt Beschwerden vor.

Tipps für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige spielen eine zentrale Rolle im Leben bettlägeriger Patienten, die an einer Erkrankung leiden und auf Hilfe angewiesen sind. Es ist wichtig, den Wohnraum für Betroffene und Menschen anzupassen und mögliche Gefahrenquellen zu beseitigen. In verschiedenen Phasen der Pflegebedürftigkeit sollte der Zugang zur Toilette leicht erreichbar sein. 

Wenn es der körperliche Zustand zulässt, sollte der Patient ermutigt werden, einige Schritte gemeinsam mit den Angehörigen zu gehen, um seine Autonomie zu stärken. Dabei sollten die Angehörigen den Anweisungen des Patienten folgen, um einen Pflegefall bestmöglich zu unterstützen.

Farbwechselnde Leuchtmittel und frische Düfte können die Umgebung angenehm gestalten.

Pflegekurse für Angehörige

Pflegekurse für Angehörige werden kostenlos von der Pflegekasse übernommen und vermitteln wichtige praktische Fähigkeiten und theoretisches Wissen zur Pflege. Es gibt auch individuelle Pflegeschulungen, die auf Wunsch zu Hause stattfinden können.

Unterstützung durch Pflegedienste

Ein Pflegedienst übernimmt Aufgaben der Grundpflege, medizinischen Versorgung und hauswirtschaftlichen Unterstützung. Diese Entlastungsangebote verschaffen Pflegepersonen Zeit für Erholung und ermöglichen eine gute Betreuung des Pflegebedürftigen durch qualifizierte Pfleger.

Zusammenfassung

Die Pflege bettlägeriger Patienten erfordert eine Vielzahl an Hilfsmitteln und Maßnahmen, um den Alltag zu erleichtern und die Lebensqualität zu verbessern. Von der Auswahl des richtigen Bettes und der passenden Matratze über Mobilitätshilfen und Sicherheitsmaßnahmen bis hin zu Beschäftigungsmöglichkeiten und prophylaktischen Maßnahmen – jeder Aspekt spielt eine wichtige Rolle. Pflegende Angehörige sollten sich nicht scheuen, Unterstützung durch Pflegekurse und Pflegedienste in Anspruch zu nehmen.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist ein Pflegebett wichtig?

Ein Pflegebett ist wichtig, da es notwendige Funktionen wie Höhenverstellung und flexible Positionswechsel bietet, um den Komfort des Patienten zu verbessern und die Arbeit der Pflegekräfte zu erleichtern.

Welche Matratze ist für bettlägerige Patienten am besten geeignet?

Für bettlägerige Patienten sind Anti-Dekubitus-Matratzen am besten geeignet, da sie den Druck verringern und die Bildung von Druckgeschwüren verhindern.

Wie können bettlägerige Patienten ihre Mobilität erhalten?

Bettlägerige Patienten können ihre Mobilität erhalten, indem sie Mobilitätshilfen wie Patientenlifter und Rollstühle nutzen und regelmäßige Bewegungsübungen durchführen, um ihre Gelenkbeweglichkeit und Muskelfunktion zu verbessern.

Welche Maßnahmen erhöhen die Sicherheit im Bett?

Bettgitter und Haltegriffe erhöhen die Sicherheit im Bett und unterstützen Betroffene beim selbständigen Aufstehen und Positionswechsel. Daher sind sie empfehlenswerte Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit.

Wie können pflegende Angehörige unterstützt werden?

Pflegende Angehörige können durch Pflegekurse und Pflegedienste wertvolle Unterstützung und Entlastung erhalten. Es ist wichtig, diese Ressourcen in Anspruch zu nehmen, um die Pflegequalität zu verbessern und die eigene Belastung zu reduzieren.

Careline – Produktneuheiten im März bei RCS Pro


Careline – Pflege weiter gedacht

Gerade vor dem Hintergrund einer individuellen Pflege, die als eine ganzheitliche und aktivierende Pflege, den Betroffenen als körperliches, geistiges und soziales Individuum auffasst, bieten Careline-Produkte den Patienten individuellen Komfort und Sicherheit. Häufig passen Standard-Hilfen entweder nicht zu den individuellen Bedürfnissen der betroffenen Patienten, oder die Pflegesituation erschwert manche Pflegevorgänge.  In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, die entsprechenden Hilfsmittel nachzurüsten, oder auf zusätzliche Hilfen zurückzugreifen, um den spezifischen Ansprüchen der Betroffenen gerecht zu werden. So erfährt der Patient deutlich mehr Komfort und Lebensqualität. Im Folgenden erfahren Sie mehr zu unseren neuen Produkten von Careline: Weiterlesen

Anziehhilfen – Kompressionsstrümpfe leicht anziehen


Anziehhilfen für Kompressionsprodukte

Anziehhilfen erleichtern den Alltag mit Kompressionsprodukten, schützen somit die Haut vor Verletzungen durch Fingernägel bzw. Schmuck und gleichzeitig das jeweilige Kompressionsgewebe. Die Langlebigkeit der Kompressionsstrümpfe oder -ärmel wird somit erhöht. Weiterlesen