Notfallbeatmung – eine lebensrettende Sofortmaßnahme

Zu den lebensrettenden Sofortmaßnahmen zählt die Atemspende. Wenn eine verletzte Person einen Atemstillstand und/oder Herz- bzw. Kreislaufstillstand aufweist, es das Ziel einer Beatmung, Sauerstoff zuzuführen. In der Regel wird eine Beatmung durch Laien, also medizinisch nicht ausgebildete Helfer, als „Mund-zu-Mund-Beatmung“ oder als „Mund-zu-Nase-Beatmung“ durchgeführt. Dabei wird das Kinn des Verletzten angehoben und der Hals überstreckt, sodass die Atemwege möglichst frei sind. Die ausgeatmete Luft des Helfers, wird durch den Mund oder die Nase der verletzten Person zugeführt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass bei der Mund-zu-Mund Beatmung die Nase zugehalten wird und der Helfer mit seinem Mund, den Mund des Notfallopfers ganz umschließt. Dabei wird ein normaler Ausatemzug durchgeführt. Die Mund-zu-Nase Beatmung kann als Alternativmöglichkeit angesehen werden, wenn der Mund des Verletzten nicht geöffnet werden kann. Bei der Mund-zu-Nase Beatmung ist der Mund des Patienten zu verschließen. Der Mund des Helfers umschließt dabei die Nase der verletzten Person. Eine Beatmung entspricht auch hier einem Ausatemzug. In Kombination mit der Herzdruckmassage spricht man hier von der sogenannten Laienreanimation. Deren Ziel ist es, das Gehirn und sonstige innere Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Durch die Beatmung kann das Blut Sauerstoff aufnehmen und mit Hilfe der Herzdruckmassage wird erreicht, dass der Sauerstoff zum Gehirn transportiert wird. Eine Laienreanimation sollte von dem entsprechenden Helfer solange fortgesetzt werden, bis ein entsprechender Rettungsdienst vor Ort eintrifft oder die Spontanatmung des Notfallopfers einsetzt.

Viele Menschen haben aus verschiedenen Gründen Hemmungen eine Laienreanimation durchzuführen. Vor allem im Hinblick auf eine Herzdruckmassage befürchten viele Ersthelfer, das Notfallopfer zu verletzen, indem Sie beispielsweise dessen Rippen brechen. Allerdings reagieren Mediziner auf diese Vorbehalte mit dem Hinweis, dass ein potentieller Rippenbruch nicht das auschlaggebende Problem sei, mit dem der verletzte Betroffene konfrontiert sei. Ein möglicher Rippenbruch steht der Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff gegenüber und damit unter Umständen dem Tod oder zumindest bleibenden Schäden.

Die Hemmung gegenüber einer Mund-zu-Mund bzw. -Nase Beatmung resultieren unter anderem durch den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeit und der dadurch resultierenden Infektionsgefahr bzw. einem Ekel. Beatmungshilfen können diese Vorbehalte abbauen und Infektionsschutz gewährleisten. Eine Laienreanimation durchzuführen kann die Überlebenschancen beispielsweise bei einem plötzlichen Herzstillstand deutlich verbessern. Denn je länger kein Blut im Kreislauf zirkuliert, desto mehr Schaden kann das Gehirn nehmen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass Verhaltensrichtlinien keinen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen können.

In unserem Sortiment finden Sie diverse Beatmungshilfen für eine Notfallbeatmung, die die Hemmschwelle bei einer erforderlichen Beatmung reduzieren. Sie finden hier das Notfallbeatmungstuch sowie verschiedene Beatmungsmasken und Beatmungsbeutel, die für Erwachsene und Kinder geeignet sind. Unsere Produkte sorgen für Hygiene und Sicherheit bei der Beatmung. Sie bieten Schutz für den Ersthelfer und das Notfallopfer. Entsprechende Hinweise des Herstellers erklären die spezifische Produktanwendung.

zurücksetzen
Artikel filtern
Dahlhausen
HUM
Holthaus Medical GmbH & Co. KG
Leina Werke
Nicht zugeordnet
Weromed

Notfallbeatmung RCS Pro/Erste Hilfe/NotfallbeatmungArtikelRCS Pro/Erste Hilfe/NotfallbeatmungArtikel

* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten