Labor | Praxisbedarf – Injektionen- / Punktionen- und Entsorgungsbedarf

Injektionen & Blutabnahmen im medizinschen Alltag

Im Umfeld von Patienten sind Injektionen und die Abnahme von Blut allgegenwärtig. Sie stellen therapeutisch und diagnostisch wichtige Komponenten im Alltag jedes medizinischen Fachbereichs dar. Um sowohl das medizinische und pflegerische Personal, als auch die Patienten vor Infektionen zu schützen, ist für diesen Bereich eine entsprechende Ausstattung mit diversem Injektions- und Blutabnahmebedarf notwendig.

Eine Injektion stellt das parenterale Verabreichen von Medikamenten dar. In diesem Zusammenhang fällt beispielsweise die intravenöse, intramuskuläre oder subkutane Verabreichung von Präparaten. Wenn Medikamente parenteral verabreicht werden, bedeutet das, dass die medikamentösen Stoffe den Magen-Darm-Trakt umgehen. Bei einigen Arzneistoffen ist dies notwendig, da diese im Darm und in der Leber noch vor Erreichen des Wirkungsortes, verändert werden würden und dann keine entsprechende Wirkung mehr entfalten könnten. Bei einer intravenösen oder intraarteriellen Injektion führt die direkte Einspritzung in die Blutbahn dazu, dass Medikamente schneller wirken, weil sie weniger physiologische Barrieren zu überwinden haben. Dies ist im Bereich der Notfallmedizin von großer Bedeutung.

Bei einer Blutentnahme wird mithilfe einer Kanüle eine Blutprobe aus dem Körper entnommen. Die Untersuchung dieser Blutprobe kann diverse medizinische Fragen klären und ist ein wichtiges diagnostisches Instrument für jeden Arzt. Das Blutbild liefert diverse Informationen über unseren körperlichen Zustand, so dass ein Arzt daraufhin in der Lage ist bestimmte medizinische Ursachen für Symptome auszuschließen bzw. zu vermuten. Ebenso kann ein Arzt Therapieerfolge mit Hilfe von Blutergebnisse kontrollieren. Im Rahmen einer Blutspende wird ebenfalls eine Blutentnahme durchgeführt, so dass auch in diesem Bereich die dazu gehörige Ausstattung nötig ist.

Eine fachgerechte Entsorgung zum Schutz des medizinischen & pflegerischen Personals

Nach einer einmaligen Anwendung müssen die genutzten Bedarfsmittel wie Kanülen und Ampullen fachgerecht entsorgt werden. Diese bergen vor allem für das medizinische oder pflegerische Personal Gefahren, weil sie spitz, scharf und infektiös sind. Nadelstichverletzungen und folgende Infektionen sollen demzufolge durch eine entsprechende Behandlung nach der Verwendung vermieden werden. Durch einen Kanülensammler oder durch eine sogenannte Abwurfbox können diese Materialien entsorgt werden. Diese Kanülenabwurfboxen sind für die Entsorgung von Einmalprodukten gedacht und daher durchstechsicher, auslaufsicher, gut verschließbar und stabil. Wenn diese Behälter maximal möglich befüllt sind, ist bei der Entsorgung auf die geltenden Richtlinien zu achten.

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